[Lisa’s Rezension] Das Haus, das in den Wellen verschwand von Lucy Clarke

Das Haus, das in den Wellen verschwandDie Autorin: Lucy Clarke
Die Übersetzerin: Claudia Franz
Originaltitel: The Blue
Dt. Titel: Das Haus, das in den Wellen verschwand
Dt. Erstausgabe: 01.06.2016
Verlag: Piper
Genre: Gegenwartsliteratur
Paperback | 14,99 €
eBook | 12,99 €

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

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Meine Meinung

Als ich das Cover von „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clarke zum ersten Mal sah, hatte ich eine völlig andere Vorstellung von dem, was sich in diesem wunderschön gestalteten Buch verbergen mochte. Ich hatte mit etwas poetisch schönem, vielleicht auch traurigem gerechnet, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass das Cover mit dem Inhalt recht wenig gemein hat, angesichts der Katastrophe die sich ereignet.

Dieses Buch ist so vielschichtig und so facettenreich, dass ich noch sehr lange nach dem Lesen darüber nachgedacht habe. Nichts ist so wie es auf den ersten Blick erscheint und selbst auf der aller letzten Seite überraschte mich die Autorin noch mit der Entwicklung der Geschichte.

Die Charaktere erschienen mir sehr gut durchdacht und ausgearbeitet, sie waren ebenso vielseitig wie der Rest dieses Buches. Auf diese Weise erschien mir die Geschichte sehr real und ich konnte mich gut in das Geschehen hineinversetzen.

Aus einem Grund, den ich nicht wirklich benennen kann, hat mich das Buch jedoch trotzdem nicht vollkommen gefesselt. Zwar habe ich es gern gelesen, jedoch war es nicht so, dass ich es kaum erwarten konnte nach Hause zu kommen und weiterzulesen. Sehr komisch, denn eigentlich passierte eine Vielzahl spannender Wendungen, die allesamt lesenswert sind.

Mir gefiel besonders gut die präzise ausgearbeitete Gegenüberstellung von Paradies und dunklem Abgrund. Lucy Clarke schafft es mit weniger Worten das zu zeigen, wovor viele sich fürchten. Nämlich das, was sich hinter der scheinbar perfekten Fassade verbirgt. Auch hier zeigt sie wieder einmal deutlich, dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Und auch eine Flucht, egal wie weit wir auch laufen, kann uns nicht vor uns selbst, unseren Taten und unserer Vergangenheit schützen. Alles holt uns eines Tages ein, auf welche Art und Weise auch immer. Doch Lucy Clarke erschafft auch ein schönes Bild von Freundschaft und Zuneigung und führt dem Leser die Wichtigkeit dessen vor Augen.

Fazit

„Das Haus, das in den Wellen verschwand“ ist ein Buch, das sich nur sehr schwer in Worte fassen lässt. Man muss es selbst gelesen haben, um zu verstehen, was sich alles zwischen diesen Seiten verbirgt. Doch neben all dem Lob gab es auch die ein oder andere Schwachstelle, weswegen ich diesem Buch insgesamt 3,5/5 Büchern geben möchte.

Lisa's Signature

Die Autorin

Lucy ClarkeLucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat und ihre Liebe zum Meer und zum Reisen teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern.

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