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[Lisa’s Rezension] Basar der bösen Träume von Stephen King

Der Autor: Stephen King
Originaltitel: The Bazaar of Bad Dreams
Dt. Titel: Der Basar der bösen Träume
Dt. Erstausgabe: 18.01.2016
Verlag: Heyne
Format: Hardcover
Seitenzahl: 768
ISBN-10: 3453270231
ISBN-13: 978-3453270237
Preis: 22,99 €

Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.

Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«


Meine Meinung

Auch mit „Basar der bösen Träume“ von Stephen King habe ich noch eine weitere Sammlung spannender, skurriler Kurzgeschichten im April gelesen. Dabei nimmt Stephen King uns wie gewohnt auf eine Reise mit, die eine Vielzahl verschiedener Erlebnisse für den Leser bereit hält, sodass der Begriff Basar im Titel mehr als Zutreffend ist.
Abgesehen von einem großen Vorwort, finden wir auch zu den jeweils einzelnen Geschichten eine kurze Vorrede, die über die Entstehung informiert und die alle für sich schon ihren ganz eigenen Charakter haben.
Auch diese Kurzgeschichten entsprachen meiner bisher für Stephen King typischen Leseerfahrung. Es gab solche, die mich völlig überzeugt und mir eine Gänsehaut beschert haben, nicht nur weil sie brutal waren, sondern weil King es einfach versteht, die Abgründe der menschlichen Psyche aufzudecken und an ihre Grenzen zu bringen. Es gab allerdings auch solche Geschichten, die mir überhaupt nicht gefielen und zu denen ich keinen Zugang finden konnte.
Trotzdem gefiel es mir, mich nach langer Zeit wieder einmal von ihm in ein Leseerlebnis entführen zu lassen, dass eine gelungene Mischung aus Realität und Phantasie bereit hielt, wobei die Grenzen dazwischen oft verschwimmen.

Fazit

Stephen Kings „Basar der bösen Träume“ ist etwas, worauf man sich einlassen muss, um es genießen zu können und dem ich gerne 3/5 Büchern geben möchte.

Der Autor

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland/Maine, USA geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Ende 2003 erhält Stephen King den „National Book Award“ für sein Lebenswerk. Weltweit hat er 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Stephen King hat eine Tochter und zwei Söhne.

Originalcover

2 Gedanken zu „[Lisa’s Rezension] Basar der bösen Träume von Stephen King

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