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[FBM 2016] Der Tag vor der Messe

Meine ersten Erfahrungen mit der Frankfurter Buchmesse waren 2015 alles andere als glorreich. Alles Mögliche ging schief und die Stimmung auf der Heimfahrt war damals eher enttäuschend. Dennoch wollte ich der ganzen Sache noch eine Chance geben und kann nur sagen: GOTT SEI DANK!

Allerdings zäume ich mal wieder das Pferd von hinten auf, also alles auf Anfang:

Frankfurt, wir kommen!

Auch dieses Jahr hätte es beinahe nicht geklappt. Ursprünglich war nicht einmal EINE Übernachtung drin, dann irgendwie doch, dann wollte niemand mit, dann hieß es, ich kriege das Auto nicht und so weiter. Die Fahrt erschien mir absolut aussichtslos. Doch das Schicksal meinte es dieses Mal gut mit mir, denn kurz vor knapp erreichte mich eine Nachricht von der zuckersüßen Christina Kempen (aka Chrissies Bücherwelt), die auf der Suche nach einer Zimmergenossin war. Schnell wurden wir uns einig und schon konnte es losgehen.

on-the-road

Am Dienstag früh ging es dann los und kurze 6 Stunden später waren wir auch schon da. Beim Check-In gab es (typisch Katastrophenalarm!) gleich ein Serverproblem, was aber gar nicht sooo schlimm war, da wir eh schon spät dran waren. Also, haben wir kurzerhand unsere Daten hinterlegt und uns auf den Weg zum Hauptbahnhof gemacht. Nur wartete dort schon das nächste Problem auf uns, denn wir bekamen keine Tickets, woraufhin uns die DB ganz schön durch die Gegend gescheucht hat. Nun gut, letztendlich kamen wir an unserem Ziel an, ohne Schwarz zu fahren – und das ist doch die Hauptsache.

Auf zur ersten Signierstunde

tag-1-auf-zur-signierstunde

chrissie-nele-neuhausAm Bahnhof wartete bereits Verena (Sheenas Creativeworld) auf uns, die gemeinsam mit uns zum Hugendubel fuhr, wo Nele Neuhaus signieren sollte. Chrissie und Verena waren schon ganz aufgeregt, ich eher verwirrt. Erst verwechselte ich Verena mit der Autorin, die wir später treffen würden, und die Signierstunde mit einer Lesung. Nun gut.

Da ich sorgfältig mit meinem Geld umgehen musste und Menschenmassen und Schlange stehen nicht mein Ding sind (ich weiß, die perfekte Voraussetzung für so eine Messe), hielt ich mich im Hugendubel eher im Hintergrund und beobachtete das Geschehen aus der Ferne. Dafür habe ich es genossen, mal wieder eine Buchhandlung zu besuchen.

So ganz ohne Buch ging es dann aber doch nicht, denn Kai Meyer sollte am Freitag (?) dort signieren. Da wir an dem Tag natürlich auf der Messe unterwegs wären, mussten wir die Chance nutzen, uns ein Buch zurücklegen zu lassen. Dieses konnten wir dann signiert am Wochenende abholen – nett, oder?

Danach übergaben wir Verena vertrauensvoll an Claudia (Claudis Gedankenwelt) (und noch ein paar anderen, aber da hab ich die Namen vergessen – vergebt mir!) und sind zurück ins Hotel, wo wir ENDLICH einchecken und unser Zimmer beziehen konnten. Viel Zeit hatten wir allerdings nicht, immerhin mussten wir noch das Restaurant finden. So langsam hatten wir aber auch wirklich Hunger…

Yummie-Time

Am frühen Abend haben uns dann mit der bezaubernden Muni im Yaomi getroffen. Munis erstes Buch steht bereits in den Startlöchern und auch wenn ich bisher nur stichprobenartig reingelesen habe, kann ich Euch versichern, dass es ein Vergnügen wird. Also, freut Euch drauf und haltet Ausschau nach…nun ja, da der Titel noch einmal geändert wird, haltet einfach Ausschau. Ich stoß Euch dann schon mit der Nase drauf 😉

Was kann ich Euch sonst erzählen? Das Essen im Yaomi ist FABELHAFT. Ihr müsst das nächstes Jahr einfach ausprobieren – SO GUT. Seht es Euch an:

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Und das war nur der erste Gang! Von möglichen 6 (!). Na, läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen?

Erwartungsgemäß haben wir uns also ordentlich den Bauch vollgeschlagen, viel geredet und gelacht und uns irgendwann auf dem Heimweg gemacht. Weil Muni so ein Schatz ist, bekamen wir von ihr noch 2 USB-Sticks (in Form von Sushi!!) – steckt man die in den Laptop, sieht es aus als würde ein Fisch da drin stecken. Hihi.

Kurz bevor wir gefahren sind, haben wir uns noch eine geraucht und wen trafen wir dort zufällig? Den Geschäftsführer von Oetinger. Das nenne ich mal einen genialen Zufall!

Zurück im Hotel entschieden wir uns spontan, noch ein wenig Zeit an der Bar zu verbringen, bevor es für uns ins Bett ging. Dort kamen wir ins Gespräch mit zwei netten Damen aus London (hach!), einem sympathischen, jungen Mann aus Kanada und einem überraschenden Deutschland-Liebhaber aus Algerien. Ich habe lange nicht mehr so viel Englisch geredet und es sehr genossen!


Das war dann also unser erster Tag in Frankfurt. Gar nicht so unspektakulär, wie ich gedacht hätte! War sonst noch jemand schon am Dienstag vor Ort?

3 Gedanken zu „[FBM 2016] Der Tag vor der Messe

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