[Lisa’s Rezension] Christine Bernard 02 – Das Eisrosenkind von Michael E. Vieten

Das EisrosenkindDer Autor: Michael E. Vieten
Dt. Reihentitel: Christine Bernard
Dt. Titel: Das Eisrosenkind
Band: 2/3
Dt. Erstausgabe: 07.03.2016
Verlag: Acabus
Genre: Kriminalroman

Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schönheit des Grauens? Nach seinem ersten Psychokrimi „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ veröffentlicht Michael E. Vieten nun einen weiteren mörderischen Fall, bei dem Kommissarin Bernard mit den dunkelsten und abgründigsten Seiten der Menschen konfrontiert wird. Ihre Ermittlungsarbeiten führen sie durch das winterliche Trier. Ein Thriller, der Gänsehaut verschafft – und das nicht nur aufgrund eisiger Temperaturen!

Meine Meinung

Das Eisrosenkind“ von Micheal E. Vieten ist der zweite Band der Reihe um die Ermittlerin Christine Bernhard, lässt sich aber wunderbar als unabhängiger Fall lesen und lösen.

Ich liebe ja bekanntlich Krimis und Thriller und mit diesem Buch wurde mein Geschmack vollkommen getroffen. Vieten schafft eine spannende Atmosphäre und die Entwicklung der Ermittlungsarbeiten gefiel mir sehr gut, denn sie war authentisch und nicht konstruiert.

Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden durchgelesen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte und unbedingt wissen wollte, was sich hinter den Gräueltaten verbirgt. Leider muss ich sagen, dass mir die Geschichte dann insgesamt doch ein wenig zu kurz war und ich mir an vielen Stellen eine detailliertere Ausführung gewünscht hätte. Doch geht es uns nicht immer so mit Büchern, die wir mögen? Wir wünschen uns, dass sie einfach nicht mehr enden…

Auf jeden Fall habe ich eine Gänsehaut an der einen oder anderen Stelle bekommen, denn Vieten hat es geschafft viele durchaus gruselige Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Außerdem gefiel es mir, dass es eine übersichtliche Anzahl an Schauplätzen und Figuren gibt, sodass man sich als Leser voll und ganz auf das Geschehen konzentrieren kann, ohne den Überblick zu verlieren.

Oftmals habe ich bei Krimis die Befürchtung, dass sie zu trocken werden könnten, da es oft ein ganz bestimmtes Muster gibt, nachdem die Geschichten verlaufen und oftmals verliert man sich in den Ermittlungsarbeiten, die einen mitziehen, ohne wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Doch Vieten hat mich auch damit überzeugt, dass man leichtgängig mit ihm durch die Geschichte gehen kann, ohne dass auch nur ein Moment der Langeweile aufkam.

Fazit

Insgesamt möchte ich Micheal E. Vieten für „Das Eisrosenkind“ 5/5 Bücher geben, denn er hat mich absolut überzeugt und ich bin ab sofort ein fester Bestandteil seiner Fangemeinde. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite in der Geschichte gefangen und auch am Ende war ich immer noch überrascht über den Ausgang der Geschichte, denn dieses Buch ist keinesfalls vorhersehbar oder gar langweilig. Eine tolle Leistung!

Der Autor

Michael E. VietenMichael E. Vieten. Jahrgang 1962. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen. Hat danach den Großteil seines Lebens im Norden Deutschlands verbracht. Lebt und arbeitet heute im Hunsrück mit Blick auf den Hochwald. Gelernter Hotelkaufmann, später Wechsel in die IT-Branche. Gründete 2002 einen Internet-Versandhandel, den er 2011 verkauft, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die ihm wirklich wichtig sind. Schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Freut sich immer sehr darüber, wenn er seinen Lesern etwas mitgeben konnte, für ihre eigene Reise durch die Zeit.

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Die Reihe

Christine Bernard Reihe

  1. Der Fall Siebenschön
  2. Das Eisrosenkind
  3. Der unsichtbare Feind

2 Gedanken zu „[Lisa’s Rezension] Christine Bernard 02 – Das Eisrosenkind von Michael E. Vieten

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