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[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #21] Interview mit Bernd Perplies

Türchen 21Hinter dem heutigen Türchen versteckt sich Bernd Perplies, der mich vor wenigen Jahren mit seiner Carya-Trilogie förmlich aus den Socken gehauen hat. Man findet seine Bücher vermehrt im Fantasy- oder Science Fiction Bereich; ob Jung oder Alt – für jeden ist da etwas dabei.

Interview mit Bernd Perplies

Das Weihnachtsspecial

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du? Was schreibst Du? Und ganz wichtig: wie stehst Du zu Weihnachten? Bist Du bereits im Weihnachtsfieber oder bist Du eher der Typ Grinch?

Mein Name ist Bernd Perplies, und ich schreibe seit mittlerweile zehn Jahren phantastische Bücher. Soll heißen: Phantastik. (Ob die Bücher „phantastisch“ sind, sollen lieber die Leser urteilen. 🙂 ) Dabei treibe ich mich in allen Welten und Zeiten herum. So gehören meine „Tarean“-Trilogie und die Kinderbuchreihe „Drachengasse 13“ (Co-Autor Christian Humberg) beispielsweise zur klassischen, etwas leichtherzigen Fantasy, die „Magierdämmerung“-Trilogie und die Kinderbuch-Reihe „Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler“ (nochmal mit Christian) kommen steampunkig daher, mit der „Carya“-Trilogie habe ich Dystopisches geschrieben und für „Perry Rhodan“ und „Star Trek“ war ich im All unterwegs.

Was Weihnachten angeht, gehöre ich wohl zur entspannten Mitte. Ich renne nicht bereits Ende November auf den ersten Weihnachtsmarkt und lasse von da an rund um die Uhr „Last Christmas“ aus den PC-Boxen dudeln – aber ich mag Weihnachten. Ich mag die andächtige Atmosphäre, das Familiäre, das Gebäck, das Schenken und Beschenkt-Werden. Tatsächlich ist Weihnachten das vielleicht einzige Fest im Jahr, dem ich überhaupt größere Beachtung schenke. (Anders als etwa Fastnacht oder Ostern oder Halloween, die für mich oft einfach so kommen und gehen.)


Wann geht es für Dich los und was gehört alles zu Deinem perfekten Weihnachtsfest?

Da ich es irgendwie jedes Jahr schaffe, bis Dezember einen furchtbaren Arbeitsstau zu erzeugen, geht es bei mir normalerweise erst am 24.12. richtig mit Weihnachten los. Wenn ich dann drei Tage mit der Familie feiern kann, bin ich schon völlig zufrieden.


Lieblingsfilm? Lieblingslied? Lieblingsbuch? Lieblingsgebäck?

„Schöne Bescherung“ von John Hughes, mit Chevy Chase und einem noch sehr jungen Johnny Galecki (wir kennen ihn alle aus „The Big Bang Theory“), gehört für mich seit ein paar Jahren zum heiteren Pflichtprogramm. Ja, der Film ist albern und die Gags zünden nicht immer, aber einmal im Jahr darf man sich so etwas als „guilty pleasure“ gönnen. Bei Lied und Buch muss ich passen, so gezielt zelebriere ich Weihnachten dann doch nicht. Aber für gute Lebkuchen bin ich immer zu haben.


Hast Du schon einmal mit einem Geschenk völlig daneben gelegen?

Wenn ja, hat es mir die Person nicht gesagt. Aber ich glaube, dass bislang immer alles ganz gut ankam.


Was war Dein schönstes/schlimmstes Weihnachtsgeschenk?

Ich neige dazu, Dinge, die mir nicht so gut gefallen, einfach zu vergessen. Auf der anderen Seite freue ich mich über alle Dinge, die mir gut gefallen, in ähnlichem Maß. Was ich damit sagen will: Ich habe noch nie einen gehäkelten Schlips von Oma geschenkt bekommen und kann mich jetzt auch nicht an das eine Geschenk erinnern, das mein Leben verändert hat. (Bitte nicht böse sein, liebe Person aus der Verwandtschaft, die glaubt, sie hätte mir ihrem Geschenk mein Leben verändert.)


Besorgst Du Geschenke schon früh genug oder bist Du ein Last-Minute-Käufer?

Ich plane ganz gerne voraus. Manchmal klappt es, manchmal nicht.


Was ist für Dich das Wichtigste an Weihnachten?

Ein paar Stunden völlige Ruhe vom Rest des Jahres. Weihnachten – vor allem der Heiligabend – ist eine aus der Realität entrückte Oase, in der ich einfach mal abschalte und die Stille (oder zumindest nur den Trubel innerhalb der Familie) genieße.


Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wie würdest Du Weihnachten verbringen?

Mit der Familie an einem kleinen, hübschen, verschneiten Ort in den Bergen. Klingt kitschig? Von mir aus. Aber verdammt, es ist Weihnachten! Das muss so sein! 🙂


Hast Du selbst bereits eine Weihnachtsgeschichte geschrieben?

Schon mehrere. Es gibt eine (auch vertonte / http://www.ifub-verlag.de/index.php/anthologien/112-drachengasse-13-lichtfestmagie-und-andere-zauber) Geschichte, die „Lichtfestmagie“ heißt und in der Welt von „Drachengasse 13“ angesiedelt ist. Man kann sie hier nachlesen: http://www.bernd-perplies.de/drachengasse/04-extras.htm#Geschichten

Außerdem habe ich mal ein „Wintermärchen“ für einen anderen Adventskalender geschrieben. Es heißt „Schneereigen“, ist lose in meinem „Magierdämmerung“-Universum verortet und kann im Bonusmaterial zu „Magierdämmerung 1“ gefunden werden: http://www.bernd-perplies.de/books-md1.htm


Last but not least: Erzähl uns eine Weihnachtsanekdote – ob sie Dir oder Deinen Figuren passiert ist, liegt ganz bei Dir 😉

Vor vielen Jahren hat mein Vater, ein Chemiker, in Indonesien den Bau eines Chemiewerks begleitet. Um an Weihnachten mit ihm feiern zu können, mussten wir nach Jakarta fliegen. Dort herrschten zu Weihnachten etwa 35 Grad und 100 % Luftfeuchtigkeit und der riesige Weihnachtsbaum in der Lobby des Hotels bestand aus Plastik, leuchtete wie eine ganze Glühbirnenfabrik und spielte piepsig-elektronische Weihnachtslieder!

Am Heiligabend wurden wir von unserem Fahrer – in Jakarta kann kein Europäer alleine Auto fahren, der Straßenverkehr ist die Hölle – mit dem Jeep abgeholt. Unser Wunsch: Irgendwo eine Kirche für einen Gottesdienst finden. Leider hatte der Fahrer, der natürlich kein Christ war und dem Weihnachten am Allerwertesten vorbeiging, keine Ahnung, wo er so eine Kirche finden sollte. Nach längerem Herumirren entdeckten wir schließlich eine, groß und wunderschön beleuchtet. Leider stand sie Luftlinie mindestens zwei Kilometer entfernt und dazwischen befand sich ein Flughafenrollfeld (oder etwas ähnliches – ganz genau erinnere ich mich nicht mehr). Näher sind wir einem Gotteshaus an diesem Abend jedenfalls nicht gekommen. So endete der Abend notgedrungen mit Weihnachtsliedern aus dem Reiseradio im Hotelzimmer.


Wollt Ihr mehr über Bernd Perplies erfahren?

Zur Homepage des Autors

Werke von Christian Humberg & Bernd Perplies

Magierdämmerung auf Facebook

Eine Auswahl seiner Bücher

Das Gewinnspiel

Dank der freundlichen Unterstützung des Autors darf ich nun 2 Exemplare von „Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler – Jagd auf den Unsichtbaren“ verlosen.

Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst Ihr mir nur einen netten Kommentar hinterlassen und mir Eure liebste Weihnachtsgeschichte verraten.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.12.2016

Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur volljährig (oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) und mit Wohnsitz in Deutschland gestattet. Am 16.12.2016 erfolgt die Bekanntgabe des durch Losverfahren ermittelten Gewinners in diesem Beitrag. Jeder Teilnehmer stimmt der öffentlichen Bekanntgabe seines Namens zu – sollte darüber hinaus eine Kontaktaufnahme via E-Mail erfolgen, bitte diese im Kommentar ebenfalls hinterlassen.

9 Gedanken zu „[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #21] Interview mit Bernd Perplies

  1. Sandra von Hörnchens Büchernest

    Huhu Rica,

    meine absolute Weihnachtslieblingsgeschichte ist „In unseerem Haus soll Freude sein“. Dieses Buch lese ich jedes Jahr zu Weihnachten. Mittlerweile kann ich die Geschichten fast auswendig, aber es ist trotzdem toll jedes Jahr aufs Neue in diese Geschichte abzutauchen. Leider gibt es das Buch nicht mehr zu kaufen, was ich wirklich furchtbar schade finde.

    Liebe Grüße
    Sandra

    Antworten
  2. Katja

    Hallo und vielen Dank für dieses schöne Türchen und die tolle Verlosung! Meine liebste Weihnachtsgeschichte ist „Weihnachten steht vor der Tür“ – ein wunderschönes Buch und eine wunderschöne Geschichte über eine Katze, die unbedingt herausfinden möchte, wer Weihnachten ist, nachdem sie gehört hat „Weihnachten steht vor der Tür“.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    Antworten
  3. Tiffi2000

    Hallo,

    vielen Dank für den Beitrag! Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich kein wirklicher Fan von Weihnachtsgeschichten bin und deshalb auch keine liebste habe…

    LG (PPS13743@ku.de)

    Antworten
  4. Elena Ernst

    Huhu Rica,

    oh, ich habe mal wieder ein Türchen bei eurem Adventskalender gefunden – ist ja nicht immer so einfach 😉
    Hmmm, meine liebste Weihnachtsgeschichte … habe ich nicht. Ich schaue an Weihnachten gern Stirb Langsam 1 und 2 – spielen ja an Heiligabend.

    Liebe Grüße und frohes Fest
    Elena

    Antworten
  5. karin,

    Hallo und guten Tag ,

    meine liebste Weihnachtsgeschenke immer noch und jedes Jahr auf das neue ist…“Wunder einer Winternacht“ .

    Weil hier die ganze Bandbreite an Gefühlen rüber kommt …von ganz traurig bis ja das ist ein Wundergefühl und so sollte zumindest für mich gerade in der Weihnachtszeit eine Geschichte sich darstellen.

    Danke an alle Blogger für diese tolle Aktion. ……Allen ein frohes Fest ..LG..Karin…

    Antworten

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