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Watersong 02 – Wiegenlied von Amanda Hocking

 

© cbt

Autorin: Amanda Hocking
Originaltitel: Lullaby (Watersong #2)
Dt. Reihentitel: Watersong 
Dt. Titel: Wiegenlied
Dt. Erstausgabe: 08/2013
Verlag: cbt
Format: Hardcover
Seitenzahl: 320
ISBN-10: 3570161609
ISBN-13: 978-3570161609
Preis: 16,99 €

Die Leseprobe findet Ihr hier.

Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun
selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle
Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie
mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr,
dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper,
Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren,
entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage
der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es
bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen,
erwartet sie bittere Rache …
 

Inhalt

Um ihre Familie und ihren Freund zu schützen, hat Gemma sich den Sirenen angeschlossen. Nun kämpft sie mit allen Mitteln darum, nicht zu einem Monster zu werden. Allerdings ist das gar nicht so leicht…
In der Zwischenzeit schließen sich Harper, Alex und Daniel zusammen, um Gemma zu finden und wieder nach Hause zu holen. Dabei entwickelt sich langsam aber sich mehr zwischen Harper und Daniel als ihr zur Zeit lieb ist…

Eigene Meinung

Watersong – Wiegenlied“ von Amanda Hocking hat mir viel besser gefallen als sein Vorgänger „Sternenlied„.
Der temporeiche und flüssige Schreibstil machen auch diesen Band zu einem Pageturner wider Willen sozusagen. Denn selbst wenn man nicht vollends überzeugt ist, wird es an keiner Stelle langatmig. Weiterhin wird die Geschichte im personalen Erzählstil jeweils aus der Sicht von Harper oder Gemma erzählt.
Die beiden Schwestern haben sich stark zum Positiven entwickelt, sodass ich dieses Mal auch weitaus stärker gefesselt war.
Gemma hat ein großes Opfer vollbracht und versucht, nun damit zu leben. Dabei ist ihr klar, dass ihre Unvorsichtigkeit nicht ganz unschuldig ist, sodass sie sich noch selbst geißelt, indem sie alles verwehrt, was das Sirenen-Leben lebenswert macht. Man hat das Gefühl, das sie erwachsen geworden ist; zumindest ist sie aus der Phase raus, in der man gerne mal leugnet, wie sehr man seine Familie wirklich liebt. Im Gegensatz zu den anderen Sirenen lässt sie sich nicht von Penn einschüchtern, begibt sich dabei aber auf sehr gefährliches Terrain.
Harper bekommt endlich den Raum, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. In „Sternenlied“ war ihr die Rolle der Glucke zugewiesen wurde, die sich nicht wie eine Schwester, sondern wie eine Mutter aufgeführt hat. Sie hatte festgefahrene Meinung und ging mit ihrer Engstirnigkeit nicht nur ihrer Schwester auf die Nerven. Durch die plötzliche Erkenntnis, dass es übernatürliche Wesen gibt, scheint sie ziemlich aus dem Takt gekommen zu sein. Sie erkennt, dass sich ihr Weltbild dringend ändern muss und dass sie auch ihre Schwester stark unterschätzt hat. Die wieder aufgeflammte Freundschaft zu Alex und die sich entwickelnde Beziehung zu Daniel tun ihr Übriges, um Harper einige Sympathiepunkte zu ermöglichen.
Die Geschichte ist temporeich und ebenso schnell erzählt wie der Vorgänger. Man lernt die Welt der Sirenen etwas besser kennen, aber in Anbetracht der Umstände ist selbst das bisschen mehr Wissen noch wenig. Immerhin ist Gemma jetzt eine von ihnen und lebt lange Zeit mit ihnen zusammen. Der rote Faden ist dieses Mal zumindest 3/4 des Buches vorhanden, dafür erschien das Ende nicht wirklich gut durchdacht. Was sehr schade ist, denn bis dahin konnte mich die Handlung dieses Mal wirklich fesseln.
Die Lovestorys sind halt einfach irgendwie vorhanden, aber irgendwie nicht wirklich wichtig. Natürlich machen diese einen Teil der Handlung aus und bieten auch immer wieder den nötigen Anstoß, aber sie können mich als Leser nicht überzeugen. Das alles passt stellenweise einfach zu gut zusammen, dass es nicht wirklich realistisch ist und die Emotionen kommen nicht wirklich bei mir an. 
Das Cover ist schön und passt auch zu dem Titelbild von „Sternenlied„, hat aber für mich nicht wirklich viel mit der Geschicht an sich zu tun.

Fazit

Amanda Hockings „Watersong – Wiegenlied“ ist für mich eine klare Steigerung zu seinem Vorgänger. Es ist wieder temporeich und schnell gelesen, doch dieses Mal haben die Figuren die Möglichkeit, aus ihren festgefahrenen Bahnen auszubrechen und so etwas wie eine richtige Persönlichkeit zu entwickeln. Vor allem Harper konnte dieses Mal einige Sympathiepunkte sammeln. Ich bin zwar nicht vollends überzeugt, wurde aber gut unterhalten und vergebe dafür gerne 4/5 Büchern!

Die Autorin

© Mariah Paaverud Chimera Studios
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im
Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten
Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen
hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien
verkauft und mit dem US-Verlag St Martin’s Press Verträge über
mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit
erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt. 

Die Reihe

Watersong Tetralogie

  1. ??? / Forgotten Lyrics (Watersong #0.5)
  2. Sternenlied / Wake (Watersong #1)
  3. Wiegenlied / Lullaby (Watersong #2)
  4. Todeslied / Tidal (Watersong #3)
  5. ??? / Elegy (Watersong #4)

3 Gedanken zu „Watersong 02 – Wiegenlied von Amanda Hocking

  1. Pingback: Watersong 01 - Sternenlied von Amanda Hocking - Die fantastische Bücherwelt

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