Schlagwort-Archiv: FISCHER Taschenbuch Verlag

Rezension

Ambers magischer Augenblick von Crystal Cestari

Die Autorin: Crystal Cestari
Die Übersetzerin: Maren Illinger
Originaltitel: The Best Kind of Magic (Windy City Magic #1) *
Dt. Titel: Ambers magischer Augenblick *
Band: 1/2
Dt. Erstausgabe: 27.07.2017
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Genre: Jugendbuch | Urban Fantasy

Die siebzehnjährige Amber hat ein besonderes magisches Talent: Sie kann die wahre Liebe in den Augen ihres Gegenübers sehen! Sie braucht nur ein paar Sekunden, schon erkennt sie, wer füreinander bestimmt ist – und wer nicht. Deswegen weiß sie, dass sie sich auf gar keinen Fall in Charlie Blitzman verlieben darf. Charlie hat zwar wunderschöne waldgrüne Augen, aber lebt quasi in einer anderen Stratosphäre: viel zu gutaussehend! Vor allem aber: für eine Andere bestimmt. Doch warum grinst er sie immer so süß an? Nicht verlieben, Amber, nicht verlieben!!! Zu spät …

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Rezension

Beware That Girl: Sie weiß alles über dich von Teresa Toten

Die Autorin: Teresa Toten
Die Übersetzerin: Brigitte Jakobeit
Originaltitel: Beware That Girl *
Dt. Titel: Beware That Girl: Sie weiß alles über dich *
Dt. Erstausgabe: 24.08.2017
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Jugendbuch | Thriller

New York, Upper East Side: Kate O’Brien, eine Meisterin im Lügen und Manipulieren, hat ihre glänzende Zukunft genau geplant: ein Studium in Yale! Die mittellose Stipendiatin einer Eliteschule sucht sich berechnend die superreiche und leicht beeinflussbare Olivia Sumner als Freundin. Obwohl Kate bald bei Olivia einzieht, verschweigt sie ihre dunkle Vergangenheit, auch Olivia verliert kein Wort darüber, warum sie ein Jahr lang wie vom Erdboden verschwunden war. Als der gutaussehende und charmante Mark Redkin auftaucht, spürt Kate instinktiv, dass Mark nicht nur ihre Pläne durchkreuzen kann, sondern gefährlich ist. Dennoch muss sie hilflos zusehen, wie ihre Freundin ihm verfällt. Zwischen Kate, Olivia und Mark entspinnt sich ein abgründiges Katz-und-Maus-Spiel …

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Leseliste

[Leseliste] Juli 2017

Neuer Monat, neues Glück! Im Juni lief es richtig gut und ich hoffe, dass ich diesen Monat daran werde anknüpfen können. Bei dieser bunten Mischung stehen die Chancen aber gar nicht so schlecht!

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Neuzugänge

Neuzugänge | KW 1/2017

Da sich in so einem Monat doch so einiges an neuen Bücher ansammelt, haben Lisa und ich entschieden, Euch wieder wöchentlich unsere neuesten Schätze zu präsentieren. Also, los geht’s!

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Mythica 04 – Göttin des Frühlings von P. C. Cast

Autorin: P. C. Cast
Übersetzerin: Andrea Fischer
Dt. Reihentitel: Mythica
Band: 4/7
Dt. Erstausgabe: 21.02.2013
Verlag: S. Fischer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464
ISBN-10: 3596193842
ISBN-13: 978-3596193844
Preis: 8,99 €


Linas Bäckerei läuft alles andere als gut. Während sie ein altes, geheimnisvolles Kochbuch liest, beschwört sie Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit. Diese eilt ihr sofort zu Hilfe. Sie schlägt Lina vor, die Gestalt mit ihrer Tochter Persephone zu tauschen, die der Bäckerei neues Leben einhauchen soll. Im Tausch muss Lina in die Unterwelt, um dieser den Frühling zu bringen. Als sie auf den geheimnisvollen, gutaussehenden Hades trifft, fragt sich Lina, ob dieser Herr der Unterwelt wohl der Mann ihrer Träume ist …

Inhalt

Nachdem sich ihr Buchhalter verkalkuliert hat, hat Carolina ein Problem. Die beste Option, um dem finanziellen Ruin zu entgehen, wäre noch der Verkauf der Bäckerei, aber das kommt für Lina gar nicht infrage, immerhin ist „Pani della dea“ ihr Herzensprojekt. In ihrer Verzweiflung bittet sie die große Göttin Demeter um Hilfe, nichtsahnend dass ihre Gebete auch prompt erhört werden. So findet sie sich plötzlich in Persephones Körper wieder, mit der Aufgabe betreut, den Frühling in der Unterwelt zu repräsentieren. Lina redet sich ein, es sei ein Deal wie jeder andere – ein Deal, aus dem sie nur Profit schlagen kann – doch keiner hat sie davor gewarnt, wie heiß der „Höllenfürst“ tatsächlich ist…

Die Protagonistin

Carolina Francesca Santoro ist eine fleißige Geschäftsfrau Mitte 30, die der Liebe abgeschworen hat. Dafür bedeutet ihr ihre heißgeliebte Bäckerei nahezu alles, umso verbissener kämpft sie um deren Erhalt. Von Geburt an hat sie eine scheinbar magische Verbindung zu Tieren und kann göttinnengleich backen.

Meine Meinung

Mit „Göttin des Frühlings“, dem 4. Band ihrer Mythica-Reihe, konnte mich P. C. Cast seit langem mal wieder von sich überzeugen.
Der Schreibstil ist gewohnt locker, jugendlich und bildlich. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus Sicht von Hades und Lina erzählt, zeitweise auch von Demeter und Persephone.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und ausgewogen. Vor allem mit Lina hat Cast eine Protagonistin geschaffen, in die man sich gerne hinein versetzt. Auch die Nebenfiguren können sich sehen lassen – sie sind interessant, individuell und unterhaltsam. Mag sein, dass sie meist vorhersehbar und erwartungsgemäß handeln, aber das stört in dem Fall gar nicht so.
Die Geschichte verlief etwa zur Hälfte genau so wie ich es erwartet habe, war dabei aber wirklich nett zu lesen. Ab einem gewissen Punkt zog Cast plötzlich das Tempo an und wartete mit vielen überraschenden Wendungen auf. Es ist eine Geschichte mit viel Gefühl, deren sinnliche Atmosphäre in genau dem richtigen Maße auf den Leser transportiert wird. Leider gibt es einige gravierende Logikfehler was das Zusammentreffen der Mythologie auf unsere heutige Welt betrifft, allgemein hat sich Cast die griechische Mythologie arg zurecht „gemauschelt“.
Das Berührende an diesem Roman ist aber die wirklich romantische Frage, was Liebe wirklich bedeutet. Liebt man den Körper oder die Seele?

Fazit

P. C. Casts „Mythica – Göttin des Lichts“ konnte mich nach langer Zeit endlich mal wieder von sich überzeugen. Die Geschichte ist charmant, romantisch, sexy und regt sogar ein bisschen zum Nachdenken an. Zum Schluss musste ist sogar fast ein Tränchen verdrücken und das ist bei diesem Genre eher selten. Die Mythologie mag etwas verdreht sein, trotzdem trifft Cast den Kern der Sache und alles in allem habe ich dieses Buch mit einem zufriedenen Lächeln beendet. Dafür erhält das erste Cast-Buch seit langem 5/5 Bücher!

Die Autorin

P.C. Cast ist zusammen mit ihrer Tochter Kristin Autorin der House-of-Night-Bestseller. Die beiden sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Die Serie »House of Night« hat Millionen von Fans in über 40 Ländern. Die Serie »Mythica« schrieb P.C. Cast ohne ihre Tochter. Sie wendet sich an alle, die dem »House of Night« bereits entwachsen sind. P.C. und Kristin Cast leben beide in Tulsa, Oklahoma.

Die Reihe

Mythica Reihe

  1. Göttin der Liebe / Goddess of Love (Goddess Summoning #5)
  2. Göttin des Meeres / Goddess of the Sea (Goddess Summoning #1)
  3. Göttin des Lichts / Goddess of Light (Goddess Summoning #3)
  4. Göttin des Frühlings / Goddess of Spring (Goddess Summoning #2)
  5. Göttin der Rosen / Goddess of the Rose (Goddess Summoning #4)
  6. Göttin des Sieges / Goddess of Troy (Goddess Summoning #6)
  7. Göttin der Legenden / Goddess of Legends (Goddess Summoning #7)

Prefer it in English?

Originalcover

Mythica 02 – Göttin des Meeres von P. C. Cast

Autorin: P. C. Cast
Übersetzerinnen: Anna Julia und Christine Strüh
Dt. Reihentitel: Mythica
Dt. Titel: Göttin des Meeres
Band: 2/7
Dt. Erstausgabe: 15.05.2012
Verlag: S. Fischer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448
ISBN-10: 3596193834
ISBN-13: 978-3596193837
Preis: 8,99 €


Im Rausch der Tiefe – und einem Meermann verfallen! Die 25-jährige Christine stürzt bei einem Flugzeugunglück ins Meer und ist kurz vorm Ertrinken. Doch in den Tiefen des Wassers begegnet sie Undine, die ihr einen Handel anbietet: Christine darf ihr Leben behalten, muss aber ihren Körper mit dem der Meerjungfrau tauschen. Doch das Leben im Meer ist gefährlich. Göttin Gaea, Mutter von Undine, hat Mitleid mit Christine und verwandelt sie zurück. Aber alle drei Tage muss Christine wieder ins Wasser. Doch sie verlangt nicht nur nach Wasser. Da ist auch der sexy Meermann Dylan, der ihr den Kopf verdreht hat …

Inhalt

Christine arbeitet bei der US Air Force und muss für einen Einsatz nach Saudi Arabien fliegen – dabei hat sie doch solche Flugangst! Diese ist auch nicht ganz unberechtigt, so scheint es ihr Schicksal zu sein, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen.
Kurz vorm Ertrinken bietet ihr eine Meerjungfrau einen Handel an und die beiden tauschen die Körper. So ungewohnt der neue Körper auch ist, so schnell verliebt sie sich in das Meer und an das Dasein als Nixe. Doch dann trifft sie auf den Meermann Triton, der sie zu vergewaltigen versucht – um ihm zu entkommen, erbittet sie die Hilfe der Erdenmutter Gaia, die sie wieder in einen Menschen verwandelt. Allerdings muss sie alle 3 Tage ins Meer, wo sie den Meermann Dylan trifft, der anziehender ist als jeder Mensch..

Charaktere

Christine hat sich nie irgendwo heimisch gefühlt. Um der Eintönigkeit zu entrinnen, nimmt sie eine Stelle bei der US Air Force an, durch die sie ein Nomadendasein fristen muss. Ironischerweise leidet sie unter panische Flugangst und ist auch keine gute Schwimmerin, weswegen sie auch nur einen Bürojob macht anstatt am aktiven Dienst teilzunehmen. Sie ist unabhängig und klug, aber unscheinbar und ihre einzige Beziehung fand auf der Highschool statt. Sie ist voller Sehnsucht nach Liebe und Magie und ist bereit, einiges dafür zu tun.
Dylan ist ein Meermann wie man sich ihn nur wünschen kann. Seine exotische Art in Kombination mit seinem guten Aussehen sind nicht das Einzige, was ihn so attraktiv macht. Nebenbei ist er auch noch witzig, fürsorglich und süß. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und wenn er sich einmal verliebt, dann tut er das begingungslos. Außerdem ist er aufgeschlossen und wissbegierig. Doch das signifikanteste Merkmal ist wohl die Opferbereitschaft, die ihn dazu veranlasst, alles für seine Liebste zu geben.

Meine Meinung

Vorab muss ich gestehen, dass ich schon sehr skeptisch an P. C. Casts „Göttin des Meeres“ herangetreten bin. Ich habe sowohl Gutes als auch viel Schlechtes gehört und habe die ganze Zeit über nach den Gründen gesucht, warum meine Freundin, die mich besser kennt als jeder andere, sagt, dass es mir total gefallen wird, währenddessen andere Rezensenten, auf deren Meinung ich großen Wert lege, mir davon abraten. Für beides habe ich dann auch Erklärungen gefunden.
Die Geschichte beginnt ganz klassisch. Man wird in das Leben von Christine hineingeschleudert und erfährt erstmal einige Details über ihren Charakter und Lebensstil. Was manch einer vielleicht für langweilig hält, erachte ich jedoch als notwendig, da die meisten Aspekte im Nachhinein eine Rolle spielen. Trotzdem ist das irgendwie völlig aus dem Kontext gerissen, dass Christine mitten in der Samhain-Nacht ein Ritual abhält, von dem sie irgendwann mal gelesen hat, um die Magie herbeizurufen. Die meisten von uns waren ja schonmal betrunken und das ist ja nun eher die seltenere Reaktion.
Danach wird es ziemlich spannend. Die Magie, die ins Leben gerufen wurde, wirkt und es sind die Details, die die sonst unscheinbaren Szenen zu etwas besonderem machen. Das geht so weiter bis es zu dem Flugzeugabsturz kommt. Ehrlich gesagt, hat mich die Szene ein wenig an „Final Destination“ erinnert. Vor allem die Aufschrift an dem Sitz, die davor warnt, dass der Propeller genau da durchkäme, wenn es zu einem Absturz kommt.
Nachdem Christine nun den Körper mit der Meerjungfrau Undine getauscht hat, passiert auch recht viel und die Spannung wird gesteigert – leider wird es nun auch immer unrealistischer. Ich weiß selbst, dass „unrealistisch“ womöglich nicht der richtige Ausdruck bei einem Fantasyroman ist, aber es gibt eine Grenze für die Fantasie. Wird diese Grenze überschritten, leidet man entweder an einer Reizüberflutung oder man ist einfach nur genervt. In diesem Fall tendierte ich zu letzterem.
Leider wurde es dann auch nicht besser. Die Protagonistin kriegt die Aufgabe, ihre wahre Liebe zu finde, um endgültig wieder ein Mensch zu werden. Nur doof, dass im nächsten Kapitel schon klar ist, dass sie einen Meermann liebt. Gut und schön, aber bedeutet das, dass sie im Meer bleiben muss? Ist sie denn an der Seite Dylans vor Triton sicher?
Beides durchaus gute Problematiken, die man in etwa der Hälfte des Buches hätte lösen können. Somit kommen wir zu dem Kritikpunkt, der mich am meisten gestört hat. Man hatte das Gefühl, das Buch sei nie zuende und dachte sich ständig, wie sinnlos manche Szenen einfach nur waren.
Ach, habe ich erwähnt, dass Christine plötzlich 1000 Jahre in der Vergangenheit ist? Wirklich erklärt wird das leider nie. Versteht Ihr nun, was ich mit unrealistisch meine?
Das Finale wird leider auch nicht besser, immerhin eine unerwartete Wendung ist vorhanden, die allerdings schon in „Göttin der Liebe“ vorhanden war. Auch wenn „Göttin des Meeres“ im Original der erste Band war, so wiederholt sich das überaus schnulzige Happy End und letztendlich ist es egal, welcher Band dabei zuerst da war.

Fazit

„Mythica – Göttin des Meeres“ von P. C. Cast hat mich so gar nicht überzeugt. Auch hier war die Idee, die dahinter steckt, wirklich bezaubernd, aber die Umsetzung ziemlich einschläfernd. Da Göttin der Liebe immerhin witzig war und nicht unnötig in die Länge gezogen wurde, kann ich die beiden Bücher einfach nicht gleich bewerten.

Die Autorin

P.C. Cast ist zusammen mit ihrer Tochter Kristin Autorin der House-of-Night-Bestseller. Die beiden sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Die Serie »House of Night« hat Millionen von Fans in über 40 Ländern. Die Serie »Mythica« schrieb P.C. Cast ohne ihre Tochter. Sie wendet sich an alle, die dem »House of Night« bereits entwachsen sind. P.C. und Kristin Cast leben beide in Tulsa, Oklahoma.

Die Reihe

Mythica Reihe

  1. Göttin der Liebe / Goddess of Love (Goddess Summoning #5)
  2. Göttin des Meeres / Goddess of the Sea (Goddess Summoning #1)
  3. Göttin des Lichts / Goddess of Light (Goddess Summoning #3)
  4. Göttin des Frühlings / Goddess of Spring (Goddess Summoning #2)
  5. Göttin der Rosen / Goddess of the Rose (Goddess Summoning #4)
  6. Göttin des Sieges / Goddess of Troy (Goddess Summoning #6)
  7. Göttin der Legenden / Goddess of Legends (Goddess Summoning #7)

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Originalcover

Mythica 01 – Göttin der Liebe von P. C. Cast

Autorin: P. C. Cast
Übersetzerin: Christine Strüh
Dt. Reihentitel: Mythica
Dt. Titel: Göttin der Liebe
Band: 1/7
Dt. Erstausgabe: 06.03.2012
Verlag: S. Fischer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400
ISBN-10: 3596193877
ISBN-13: 978-3596193875
Preis: 8,99 €


Die göttliche Venus – unsterblich verliebt in einen Sterblichen! Um den attraktiven Feuerwehrmann Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-up, Schuhe, Klamotten – alles an ihr ist ein einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen. Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe plötzlich selbst ihr Herz verliert? Und das ausgerechnet an Griffin?

Inhalt

Dorreth Chamberlain, kurz Pea genannt, ist seit Jahren in ihren Nachbarn Griffin de Angelo verliebt. Unscheinbar wie sie ist, traut sie sich aber nicht, den ersten Schritt zu machen. Nachdem sie von einer Freundin eben dazu überredet wurde und eine Blamage nach der anderen folgte, ruft sie in ihrer Not die Göttin Venus an. Natürlich denkt sie nicht mal im Traum daran, dass die Göttin sie erhören wird, umso überraschter ist sie als Venus plötzlich vor ihr steht.
Nachdem Pea davon überzeugt ist, dass weder sie noch Venus verrückt sind, geht es auch schon an die Arbeit. Doch anstatt Pea mit Griffin zu verkuppeln, verliebt sich die Göttin selbst in den Sterblichen..

Charaktere

Dorreth Pea Chamberlain ist die ebenso unscheinbare wie süße Protagonistin in diesem Band. Sie ist die graue Maus der Nachbarschaft, die total unbeholfen und schüchter ist und deren Haare eine unüberwindbare Aufgabe zu sein scheinen. Im Gegensatz dazu ist sie im Beruf überaus erfolgreich und hat ein Talent für Innenarchitektur. Doch ihre große Leidenschaft ist das Tanzen – dabei kommt die Grazie und Anmut zum Vorschein, die sie sonst hinter ihrer Fassade versteckt. Sie ist lebensfroh, liebenswürdig und intelligent und einfach total süß.
Venus oder Aphrodite ist bekanntermaßen die Liebe in Person. Als solche nimmt sie bei dem Thema kein Blatt vor den Mund und scheut es auch nicht, über jedermanns Sexualität zu reden. Dabei benutzt sie gerne Kraftausdrücke, die sich auf die Genitalien der Olympier beziehen und stößt damit nicht nur die Götter vor den Kopf.
Durch dieses Verhalten und die Unerfahrenheit in der Menschenwelt wirkt sie am Anfang ziemlich naiv und flach. Doch im Laufe der Handlung verliebt sich die Liebe das erste Mal selbst und entwickelt sich weiter.
Griffin de Angelo ist der Chief der Feuerwehr. Durch diese Tätigkeit und die Tatsache, dass er 4 Schwestern hat, deren Vaterersatz er war, wirkt er sehr erfahren und reif. Er übernimmt Verantwortung und bringt Opfer. Venus bezeichnet ihn oft als „Krieger“ und im übertragenen Sinne passt das ziemlich gut. Doch im Bezug auf Venus lässt er seiner Leidenschaft freien Lauf und ist ziemlich besitzergreifend.
Vulcanus ist der wohl menschlichste Gott, den man sich vorstellen kann. Durch eine Verletzung am Bein ist seine Perfektion nicht mehr gegeben, weswegen er von den anderen Göttern verspottet und gemieden wird. Auf Anhieb fühlt er sich also zu Pea hingezogen, die ebenso unangepasst ist wie er und so ist Venus nicht die Einzige, die die Liebe für sich entdeckt.
Er ist warmherzig, aufopferungsvoll und liebenswürdig. Und auch wenn er ebenso unerfahren ist wie Venus, lässt ihn sein Verhalten weniger naiv als süß und human erscheinen.

Meine Meinung

Mythica – Göttin der Liebe“ ist der Auftakt der dritten Reihe von P. C. Cast. Leider ist es auch die Reihe, die mir bisher am wenigstens zusagt. Es ist nicht so, dass es kein gutes Buch ist, auch dieses Mal ist es wieder ein Vergnügen, nicht umsonst lese ich gerade den zweiten Teil, aber es ist halt nicht so überzeugend wie House of Night oder Tales of Partholon. Es ist berechenbar und oftmals unrealistisch. Gleichzeitig aber auch witzig und süß. Die positiven Eindrücke halten sich mit den Negativen die Waage, sodass ich mich wahrhaft nicht entscheiden kann, was ich davon halten soll.
Ein weiterer Knackpunkt meinerseits ist es, dass die Geschichte wieder in Tulsa spielt. Scheinbar kennt Frau Cast keine anderen Städte und ich weiß, dass man über das schreiben soll, was man kennt, aber in allen Büchern denselben Ort zu verwenden ist auf Dauer ziemlich fragwürdig. Es ist nicht so, dass es total störend ist, aber sobald ich Tulsa lese, entfährt mir persönlich ein genervter Seufzer. Nicht gerade etwas, was ich mit einem guten Buch verbinde. Tut mir Leid, aber ich möchte nicht genervt reagieren.
Ein wenig irritierend war auch das Vorwort der Autorin. Es erinnert doch stark an das zu Tales of Partholon. Auch dort erwähnte sie bereits, dass es quasi ihr Lieblingsbuch sei. So kriege ich jedenfalls das Gefühl, dass nur House of Night auf die Liebe der Autorin verzichten muss. Welch Ironie..

Fazit

Wieder einmal hat sich meine Rezension selbstständig gemacht und aus den gedachten 4 Punkten wurden 3. Lasst Euch nicht abschrecken, es ist definitiv kein Fehlkauf, aber letztlich doch nur eine nette Geschichte, um die Langeweile zu vertreiben.

Die Autorin

P.C. Cast ist zusammen mit ihrer Tochter Kristin Autorin der House-of-Night-Bestseller. Die beiden sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Die Serie »House of Night« hat Millionen von Fans in über 40 Ländern. Die Serie »Mythica« schrieb P.C. Cast ohne ihre Tochter. Sie wendet sich an alle, die dem »House of Night« bereits entwachsen sind. P.C. und Kristin Cast leben beide in Tulsa, Oklahoma.

Die Reihe

Mythica Reihe

  1. Göttin der Liebe / Goddess of Love (Goddess Summoning #5)
  2. Göttin des Meeres / Goddess of the Sea (Goddess Summoning #1)
  3. Göttin des Lichts / Goddess of Light (Goddess Summoning #3)
  4. Göttin des Frühlings / Goddess of Spring (Goddess Summoning #2)
  5. Göttin der Rosen / Goddess of the Rose (Goddess Summoning #4)
  6. Göttin des Sieges / Goddess of Troy (Goddess Summoning #6)
  7. Göttin der Legenden / Goddess of Legends (Goddess Summoning #7)

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