Rezension zu Saphirtränen 01 – Niamhs Reise von Jennifer Jäger

Autor(in): Jennifer Jäger
Titel: Saphirtränen 01 – Niamhs Reise
Dt. Erstausgabe: 06/2012
Format: E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 86
ASIN: B008DSQ762
Preis: 1,49 €

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Klappentext

Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im
Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als
seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke,
jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.

Die
junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen
Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer
hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen
einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde…

Inhalt

Niamh gehörte nie so recht dazu. Mit ihren blauen Augen
sticht sie aus der Masse der Waldilyea hervor und wird deshalb von allen
gemieden. An dem Tag, an dem das Ritual des Erwachsenwerdens vollzogen werden
soll, wird ihr Dorf von Dämonen überfallen und alle werden getötet – abgesehen
von Niamh selbst und der Dorfältesten. In Gefangenschaft erfahren sie, dass die
Dämonen hinter den vier legendären Schmuckstücken her sind und das Niamh der
Schlüssel zur Macht sein soll…

Die Protagonistin

Niamh ist ein sehr einsames Wesen. Nur schwerlich akzeptiert
wurde sie in einem Dorf von Waldilyea groß und wusste selbst nie, warum sie als
einzige blaue Augen hat. Ihre Eltern hatten ihr so früh wie möglich ein eigenes
Haus geschenkt, um ihre Unabhängigkeit zu wahren, aber tief in ihrem Inneren
weiß Niamh, dass selbst ihre Eltern sie nur meiden wollen. Im Gegensatz zu den
Anderen ist sie auch die Einzige, die nicht an Magie glauben will.

Eigene Meinung

Saphirtränen 01 – Niamhs Reise ist der Auftakt zu einer
vielversprechenden Trilogie.
Der Einstieg erfolgt durch eine liebevoll erzählte
Entstehungsgeschichte, die die Grundlage der gesamten Geschichte darstellt.
Abgesehen von der auktorialen Erzählweise im Prolog, wird der Rest aus der
Ich-Perspektive von Niamh erzählt.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, leider kommt man
nicht so recht dazu, sie näher kennen zu lernen, geschweige denn einen Bezug zu
ihnen aufzubauen.
Generell find ich die Idee der Geschichte sehr schön, auch
die Umsetzung ist Jäger an sich gut gelungen. Leider ist alles einfach zu kurz.
Ich war völlig baff als es vorbei war und dann hat es ja auch einfach
mittendrin aufgehört. Ich war der festen Überzeugung, ich hätte eine fehlerhafte
Datei.
Alles ging zu schnell, alles lief viel zu glatt und ich
hatte gar keine Zeit, mich in die Geschichte zu vertiefen.
Dafür ist das Cover unvergesslich – wunderschön, passend und
in sich stimmig. In der Buchhandlung hätte es mich sofort angesprochen! Die
Zeichnungen zu Anfang eines jeden Kapitels machen dieses E-Book zu etwas ganz
Besonderem.

Fazit

Jennifer Jägers „Niamhs Reise“, der erste Band der
Saphirtränen-Trilogie, ist der Auftakt zu einer lesenswerten Trilogie. Von
Anfang bis Ende springt einem das Potential der Geschichte entgegen, das leider
nicht weiter ausgebaut wurde. Man sagt zwar „weniger ist mehr“, aber in dem
Fall wäre das „mehr“ echt wünschenswert gewesen. Ich hoffe, dass die Trilogie
im Ganzen überzeugen kann, aber ich denke, dass ich auch zum Schluss traurig
sein werde, dass Jäger sich so kurz gehalten hat.

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Über Rica

Jahrgang '91. Leidenschaftlich Leserin & Bloggerin; Serienjunkie & Puzzle-Fan. Meine Stärken sind Sprachen und Zahlen. Ich hasse den Sommer, dafür liebe ich Regen - und kriege einfach nicht genug von süßen Tierbabys.

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