1552764_10201208857372563_1675592057_png-3

[Rezension] Flammenblut 01 – Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen

© Goldmann

Autorin: Mina Hepsen
Originaltitel: Night of Cups (Fire Blood #1)
Dt. Reihentitel: Flammenblut
Dt. Titel: Im Zeichen des Schicksals
Dt. Erstausgabe: 01/2014
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416
ISBN-10: 3442479819
ISBN-13: 978-3442479818
Preis: 9,99 €

Die Leseprobe findet Ihr hier.

Celine hat eine besondere Gabe: Sie
kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen
erhält sie Einblicke in das, was sein
wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte
sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich
von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des
attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt,
jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …

Inhalt

Celines Leben ist seit jeher anders. So richtig skurril wird es aber erst als sie eine Schachtel Tarotkarten geschenkt bekommt. Es beginnt mit kurzen Erinnerungsfetzen der Menschen, denen sie die Karten legt und weitet sich zu richtigen Visionen aus. Visionen, die sie auf die Spur von Wesen bringt, die man so noch nie erlebt hat…

Eigene Meinung

Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“ von Mina Hepsen war für mich die bisher größte Überraschung in diesem Jahr.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Auch wenn dieser Roman aus der Ich-Perspektive erzählt wird, wahrt die Autorin eine gewisse Distanz. Dieses Gefühl wird dadurch vermittelt, dass die Protagonistin dem Leser tatsächlich ihre Geschichte erzählt, anstelle diese mit ihr zu erleben. So ist auch nicht jede Szene gleich detailliert, ganz im Gegenteil werden nur die wichtigsten Aspekte ausführlich geschildert.

Im Laufe der Geschichte ändert sich das natürlich ein wenig, so dass man doch noch das Gefühl kriegt, wirklich teilzunehmen, aber selbst da hält die Erzählerin weiterhin straff die Zügel in der Hand. Was für den Einen zu distanziert sein mag, war für mich ein wahrer Segen. Es war ausgesprochen angenehm, einmal nicht jede Szene überdetailliert geschildert zu bekommen.

Sarah bzw. Celine macht es mir aber auch sehr leicht, mich fallen zu lassen. Sie ist eine unglaublich sympathische Kick-Ass-Heldin, die sich selbst alles andere als „heldenhaft“ fühlt. Sie schämt sich für die Notwendigkeit zu lügen und akzeptiert ihre Gabe, ohne dafür einen Lohn zu verlangen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und hat eine angenehm ironische Art zu Erzählen, womit sie mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Ihre Selbstlosigkeit mag zwar manchmal etwas übertrieben sein, macht sie aber nicht weniger liebenswürdig.

Die Thematik dieses Reihenauftaktes hat mir unglaublich gut gefallen. Natürlich hat jeder schonmal von Dschinns, Tarotkarten und Visionen gehört, aber in dieser Konstellation war es zumindest für mich völlig neu. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich wüsste, worauf die Autorin hinaus will, konnte sie mich mit einem kompletten Richtungswechsel überraschen. Die Geschichte ist temporeich und doch ruhig, spannend und entspannend zugleich. Eine tolle Mischung, die mich durchweg begeistern konnte!

Die Liebe kommt zwar vor, aber spielt keine allzu große Rolle. So waren die auf den ersten Blick klischeehaften Beziehungen wesentlich komplexer und vor allem viel unterhaltsamer als erwartet.

Fazit

Mina Hepsens „Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“ ist ein überaus lohnenswerter Reihenauftakt. Ein angenehmer Schreibstil, überzeugende Charaktere und eine innovative Idee runden dieses großartige Gesamtpaket ab. Ich kann diesen Roman nur empfehlen und freue mich riesig auf die Fortsetzung – 5/5 Bücher!

Die Autorin

Mina Hepsen ist das
Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte
sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig
nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei,
studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog
nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern
schrieb und einen Abschluss in „Creative Writing“ machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.

Die Reihe

Flammenblut Reihe
  1. Im Zeichen des Schicksals / Night of Cups (Fire Blood #1)
  2. ???

Mein Dank geht an…

…den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

2 Gedanken zu „[Rezension] Flammenblut 01 – Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen

  1. Kleine8310

    Hallo:-) Eine wirklich schöne Rezension. Ich hatte das Buch schonmal gesehen, aber jetzt kommt es endgültig auf die Wunschliste. Klingt einfach super. Liebe Grüße Petra

    Antworten
  2. Pingback: [Statistik] März 2014 - Die fantastische Bücherwelt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *