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[Rezension] Die Luna-Chroniken 0.5 – Das mechanische Mädchen von Marissa Meyer

© Carlsen Verlag
Autorin: Marissa Meyer
Übersetzerin: Astrid Becker
Originaltitel: Glitches (The Lunar Chronicles #0.5)
Dt. Reihentitel: Die Luna-Chroniken
Dt. Erstausgabe: 12/2013
Verlag: Carlsen
Format: ebook
Seitenzahl: 40
ASIN: B00GUDMS3I
Preis: 0,99 €
Cinders Erinnerung reicht nicht weiter als ein paar Tage zurück – bis zu ihrer Operation. Und dann kam die endlos lange Reise zu ihrer neuen Familie.


Doch da ist sie alles andere als willkommen: Ihre neue Stiefmutter würde sie am liebsten schnellstmöglich wieder loswerden. Und als Cinders Stiefvater Garan an der Blauen Pest erkrankt, verliert sie ihren wichtigsten Fürsprecher… Gut dass sie ihre Freundin Iko hat, eine Androidin, die manchmal vergisst, dass sie kein Mensch ist.


Meine Meinung

Das mechanische Mädchen“ von Marissa Meyer, das Prequel zu „Wie Monde so silbern„, ist ein schöner Bonus für jeden Fan der Luna-Chroniken.

Auch wenn das eBook nicht gerade bahnbrechende Neuigkeiten für uns bereit hält, empfand ich es in jedem Fall als lesenswert. Gemeinsam mit Cinder durchlebt man die ersten Momente und eine kurze Zeit nach der verheerenden Operation, die aus dem Mädchen einen Cyborg gemacht hat. Dazu gehört natürlich das Zusammentreffen mit der Familie Linh, das sich als genauso kaltherzig gestaltet wie man es von Cinderellas Stiefmutter erwartet.

Schade dabei fand ich, dass Meyer nicht die Chance genutzt hat, Garan endlich etwas Leben einzuhauchen. In Wie Monde so silbern hatte ich das Gefühl, dass Cinders Adoptivvater nicht nur insofern eine wichtige Rolle für sie gespielt hat, als dass er sie eben bei sich aufgenommen hat, sondern dass er ihr auch in der Familie eine Stütze war. Das kam in dieser Kurzgeschichte leider gar nicht bei mir an, was mich etwas verwirrt hat.

Dafür erfahren wir, wie es für Cinder war, als Cyborg ohne Erinnerungen aufzuwachen. Sie versteht nicht, warum sie nicht weinen kann, was das für Informationen sind, die vor ihren Augen ablaufen oder was das orange Licht bedeutet, das manchmal während eines Gespräches aufleuchtet. Außerdem erleben wir ihren ersten Schritt in Richtung Mechanikerin und den Beginn ihrer Freund- und Schwesternschaft mit Peony und Iko.

Diese wenigen Seiten mögen uns vielleicht nicht viel Neues verraten, dafür vermitteln sie eine Menge Gefühl. Ich mochte Cinder zwar von Anfang an, aber diese Novelle hat sie mir noch einmal näher gebracht.

Fazit

Marissa Meyers „Das mechanische Mädchen“ funktioniert als die Vorgeschichte, die sie nun mal ist, oder auch als Appetitanreger oder kleiner Bonus für alle jene, die einfach nicht genug kriegen wollen. Diese Novelle gewährt uns zwar nur kurze Einblicke in Cinders vorheriges Leben, aber sie brachte sie, zumindest mir, noch einmal näher. Auch wenn man diese Kurzgeschichte nicht notwendigerweise gelesen haben muss, kann ich sie definitiv empfehlen – 4/5 Bücher!

Die Autorin

© Carlsen Verlag

Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der »Luna-Chroniken« sind ihr Debüt als Schriftstellerin. 

Die Reihe

Die Luna Chroniken

  1. ??? / Fairest (The Lunar Chronicles #0.1)
  2. Das mechanische Mädchen / Glitches (The Lunar Chronicles #0.5)
  3. ??? / The Little Android (The Lunar Chronicles #0.6)
  4. Wie Monde so silbern / Cinder (The Lunar Chronicles #1)
  5. Die Armee der Königin / The Queen’s Army (The Lunar Chronicles #1.5)
  6. Wie Blut so rot / Scarlet (The Lunar Chronicles #2)
  7. ??? / Carswell’s Guide to Being Lucky (The Lunar Chronicles #2.5)
  8. Wie Sterne so golden / Cress (The Lunar Chronicles #3)
  9. Wie Schnee so weiß / Winter (The Lunar Chronicles #4) (erscheint im Januar 2016)

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Originalcover

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