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[Rezension] Das Mädchen mit der Maske 02 – Das Lied des roten Todes von Bethany Griffin

© Goldmann
Autorin: Bethany Griffin
Dt. Reihentitel: Das Mädchen mit der Maske
Dt. Titel: Das Lied des roten Todes
Dt. Erstausgabe: 03/2014
Verlag: Goldmann
Format: Paperback
Seitenzahl: 352
ISBN-10: 3442478286
ISBN-13: 978-3442478286
Preis: 12,99 €
Die Leseprobe findet Ihr hier.
Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“

In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …

Meine Meinung

Das Mädchen mit der Maske – Das Lied des roten Todes“ von Bethany Griffin bietet zumindest eines: einen soliden Abschluss.
Da ich Die Stadt des roten Todes unmittelbar vorher gelesen hatte, fiel mir der Einstieg natürlich nicht schwer. Doch auch für Leser, die eine längere Pause zwischen den beiden Büchern hatte, sollte es keine Probleme geben, denn Griffin geizt nicht mit Rückblicken. Ganz im Gegenteil: für mich war es schon fast zu viel. Dafür lädt sie mit ihrem flüssigen Schreibstil wieder zum Lesen ein und auch wenn dieser die langweiligen Passagen nicht ausgleichen kann, sorgt dieser doch zumindest dafür, dass sich das Buch schnell lesen lässt. Weiterhin wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt.
Die Charaktere konnten mich schon vorher nicht überzeugen, aber immerhin gibt es minimale Entwicklungen.
Araby ist immer noch ein ziemlicher Trauerkloß. Sie weiß einfach nicht, was sie will und bleibt dabei, lieber zu reagieren als zu agieren. Die extremen Umstände schaffen es dann aber doch irgendwann, sie aus ihrer Lethargie zu reißen und auch wenn ihr „Heldentum“ arg konstruiert scheint, ist es immer noch besser als ihre absolute Passivität.
Auch den Übrigen tut all das Unglück fast schon gut und es kommen sogar ein paar Gefühle auf.
In Die Stadt des roten Todes konnte mich Griffin fast davon überzeugen, dass ihr Liebesdreieck einen Berechtigungsgrund hat. Dieser schwache Eindruck ist in diesem Band schnell verflogen, denn es wirkte so dermaßen erzwungen und war dabei so vorhersehbar, dass man daran nun wirklich keinen Gefallen mehr finden konnte. Trotzdem gab es tatsächlich ein Gutes: Araby hat keinem von beidem vertraut, was natürlich eine super Basis für eine Beziehung ist.
Die Geschichte hatte dafür etwas mehr Schwung, jedenfalls habe ich das so in Erinnerung. Während andere den Ortswechsel bemängeln, empfand ich gerade das als Erleichterung. Die neuen Settings brachten wenigstens etwas Abwechslung und gaben etwas mehr Hintergrundinformationen. Wobei ich allerdings gestehen muss, dass meine Fantasie bei dem Haus im Sumpf mit der Maschine leider aufgegeben hat. So wie das beschrieben wurde, konnte ich es mir einfach nicht vorstellen.
Zum Schluss gibt es noch einen großen Showdown, der bestimmt nicht das war, was man erwartet hat, und leider auch sehr gewollt wirkte. Trotzdem gefiel mir das besser als die Alternative, vor allem weil es doch auch irgendwie unterhaltsam war. Der Abschluss hat mir dann auch noch gut gefallen, vor allem weil dieser so schön rund war. Alle Fragen sind beantwortet, alle losen Fäden gekappt und es gibt sogar einen kleinen Blick in die Zukunft, was ja sehr charmant sein kann.

Fazit

Bethany Griffins „Das Mädchen mit der Maske – Das Lied des roten Todes“ ist leider keine große Steigerung. Die Charaktere können auch dieses Mal nicht überzeugen und die Geschichte ist nur unwesentlich spannender. Trotzdem empfand ich diesen Band als tempo- und abwechslungsreicher und die Ortswechsel taten ihr Übriges. Alles in allem ist es zwar keine große Verbesserung, aber wesentlich unterhaltsamer als Band 1 – außerdem gibt es ein schönes, rundes Ende. Ganz ganz knappe 4/5 Bücher.

Die Autorin

© Lana Rayhill
Bethany Griffin ist Highschool-Lehrerin. Mit ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Ehemann lebt sie in Kentucky und widmet jede freie Minute dem Schreiben. Mit „Das Mädchen mit der Maske“ erobert sie nun auch das Gebiet des Fantastischen.


Die Reihe

Das Mädchen mit der Maske Dilogie

  1. Die Stadt des roten Todes / Masque of the Red Death (Masque of the Red Death #1)
  2. ??? / Glitter and Doom (Masque of the Red Death #1.5)
  3. Das Lied des roten Todes / Dance of the Red Death (Masque of the Red Death #2)

Originalcover

Mein Dank geht an…

…den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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