Rezension

My Hero Academia 1 von Kohei Horikoshi

Der Mangaka: Kohei Horikoshi
Der Übersetzer: Gandalf Bartholomäus
Dt. Titel: My Hero Academia 1 *
Band: 1/10
Dt. Erstausgabe: 01.08.2016
Verlag: CARLSEN Manga
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Wie würde eine Welt aussehen, in der 80 Prozent der Bevölkerung Superkräfte besäßen? Helden und Bösewichte würden sich quasi pausenlos bekämpfen. Doch wie und wo könnten die Helden lernen, ihre Fähigkeiten, die sogenannten »Macken« (jp. Kosei) effizienter zu nutzen? Natürlich an der MY HERO ACADEMIA! Und was ist mit den 20 Prozent der Bevölkerung, die ohne Superkräfte in diese Welt geboren wurden? Der Schüler Izuku Midoriya möchte nichts sehnlicher als Superheld zu sein, aber in ihm steckt nicht ein Quäntchen einer Superhelden-Macke! Und ohne Macken hat er null Chance jemals auch nur einen Fuß in die U.A. High School für Superhelden zu setzen. Izukus Leben scheint völlig sinnlos – bis… bis er eines Tages All Might, den Superhelden aller Superhelden tifft! Diese Begegnung könnte den Wendepunkt seines Leben einläuten…

Meine Meinung

My Hero Academia 1“ von Kohei Horikoshi ist der Auftakt seiner Mangareihe rund um Izuku Midoriya, der sich nichts sehnlicher wünscht, als an der MY HERO ACADEMIA zur Schule zu gehen. Leider fehlt ihm dafür das, was 80% der Bevölkerung ausmachen: eine Macke. Nur dass Macken in diesem Manga nichts Schlechtes sind, sondern im Gegenzug etwas ganz Besonderes: nämlich Superkräfte.

Für mich war es der erste Manga seit einer gefühlten Ewigkeit – und leider auch so gar nicht mein Fall. Ob ich den Mangas endgültig entwachsen bin oder es tatsächlich an diesem Manga lag, kann ich selbst nicht genau sagen. Fakt ist jedoch, dass mir die Zeichnungen von Anfang an zu unruhig und die Sexualisierung der weiblichen Figuren viel zu krass war. Ich weiß, dass das so üblich ist und früher habe ich das auch gar nicht wahrgenommen, aber jetzt konnte ich es leider nicht mehr übersehen…

Dafür ist die Geschichte wie gemacht für einen Manga, was gewiss auch aus dem gleichnamigen Anime hervorgeht. Letzteren werde ich mir definitiv mal zu Gemüte führen, denn das ist vielleicht eher mein Medium. So entspinnt sich jedenfalls schnell einer sehr typische Superhelden-Geschichte, die, stringent erzählt, auch recht überschaubar ist. Als Erster von vielen Bänden bietet „My Hero Academia 1“ dennoch einen sehr guten Einstieg, der sich vor allem die Zeit nimmt, uns die wichtigsten Personen in Ruhe vorzustellen und uns in diese „Super-Welt“ einzuführen.

Fazit

„My Hero Academia 1“ von Kohei Horikoshi ist der Auftakt der gleichnamigen Mangareihe, die sich dem Titel entsprechend um Helden, Schurken und der dazugehörigen Schule dreht. Der Plot ist wie gemacht für dieses Format, was die gleichnamige Anime-Verfilmung ebenfalls beweist. Für mich war es leider nichts, doch dem Manga an sich mag ich dafür gar nicht die Schuld geben. Wahrscheinlich bin ich dieser Art von Büchern einfach entwachsen. 3/5 Bücher!

Der Mangaka

Das junge Zeichner-Talent Kohei Horikoshi gewann im Jahre 2006 den ‚Tezuka Award for Newcomers‘ und in den folgenden Jahren blieb er durch seine erfrischende Art des Storytellings in der japanischen Manga-Szene im Gespräch. Mit MY HERO ACADEMIA gelang ihm der Sprung in die Oberliga der japanischen Mangaka!

Die Reihe


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