Rezension

Flerya 01 – Drachenschlaf von Emily Thomsen

Die Autorin: Emily Thomsen
Dt. Reihentitel: Flerya
Dt. Titel: Drachenschlaf*
Band: 1/3
Dt. Erstausgabe: 12.10.2017
Verlag: Drachenmond
Genre: High Fantasy

Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden. (Quelle: Amazon*)

Meine Meinung

Flerya: Drachenschlaf“ von Emily Thomsen ist der Auftakt der gleichnamigen Fantasy-Trilogie, dem es mit nur wenigen Seiten gelungen ist, mich aus meinem Fantasy-Tief herauszuholen.

Obwohl mir der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefiel, blieb ich kurzzeitig skeptisch, einfach weil ich von vielen Fantasy-Titeln in letzter Zeit enttäuscht wurde. „Flerya: Drachenschlaf“ ist allerdings alles andere als eine Enttäuschung, denn spätestens mit dem Auftauchen weiterer Hauptfiguren war es dann um mich geschehen. Wie und Warum müsst Ihr natürlich selbst nachlesen.

Emily Thomsen hat eine faszinierende Welt erschaffen, in der ein Krieg zwischen Ghulen und Drachen herrscht – eine Kombination, die mir so noch nicht untergekommen ist. Auch Banshees, Undine und Sylphen hat sie ganz neu interpretiert und das hat mir sehr gut gefallen. Die Insel Mondana, die ein wichtiger Schauplatz in diesem ersten Band ist, ist ein atemberaubendes Setting, das mir bestimmt noch Albträume bescheren wird. Schaurig schön, sag ich Euch!

Die Geschichte selbst ist nicht ganz so komplex und verworren, wie man es bei High Fantasy Romanen sonst erwarten würde. Ob „Flerya: Drachenschlaf“ nun überhaupt zu dieser Gattung gehört, mag deswegen vielleicht auch fraglich sein, hat ansonsten aber alles andere, was dieses Genre zu bieten hat: eine fremde Welt, Magie, Fabelwesen…

Doch das Beste ist der leicht humorvolle Ansatz, der gerade bei dieser eher tragischen Geschichte eine angenehme Überraschung ist. Natürlich ist „Flerya: Drachenschlaf“ kein Buch, bei dem man lauthals lachen würde, aber ein ironischer Unterton schleicht sich hin und wieder ein – und das macht das Ganze nur noch besser!

Alles in allem liefert und Emily Thomsen eine düstere Fantasy-Geschichte, die mehr als einmal zu überraschen vermag. Ein solider Spannungsbogen, greifbare Figuren (und zuckersüße Tiergefährten), ein grandioses Setting und ganz viel Magie – was will man mehr?

Fazit

Emily Thomsens „Flerya: Drachenschlaf“ ist ein gelungener Trilogieauftakt, der Lust auf mehr macht. Mir zumindest hat sie die Freude an der Fantasy zurückgebracht und mir somit einige begeisterte Lesestunden beschert. Die Geschichte ist ungewöhnlich und tragisch schön. Da bleiben nicht immer alle Augen trocken…ich kann es nur empfehlen – 5/5 Bücher!

Die Autorin

Egal, was du tust, tue es mit Leidenschaft und Herzblut. Worte die mich schon als Kind faszinierten. Ich bewundere die Helden des Alltags, die danach leben. Einen solchen »Helden« hatte ich in meiner Familie: meinen Opa. Auf seiner alten Remington Schreibmaschine entstanden meine ersten Kurzgeschichten, damals war ich noch in der Grundschule. Heute schreibe ich immer noch und denke bei jedem Wort, an diesen einen Satz, den mein Opa mir vorgelebt hat. Auch meine Liebe zu Fantasybüchern verdanke ich ihm. Seine Schilderungen über Kobolde, die in unserem Garten unter den großen Blättern der Huflattichpflanzen wohnen, waren prägend. Bücher gehören bei uns zuhause nicht nur zum Inventar, wir leben mit ihnen. Die Geschichten darin fesseln uns, wir leiden mit den Helden in ihnen mit und sind glücklich, wenn sie am Ende ihr Ziel erreichen. Sie sind genauso Teil meiner Familie, wie meine drei Kinder, mein Mann und unser Zoo an Haustieren, mit denen wir den Schwarzwald unsicher machen, wo es übrigens sehr viele Huflattichpflanzen und damit auch Kobolde gibt. (Quelle: Drachenmond Verlag)


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5 Gedanken zu „Flerya 01 – Drachenschlaf von Emily Thomsen

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