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[BT: „Miss You“ | Tag 1] Die Chemie der Liebe

Romeo und Julia, Elizabeth Bennet und Mr. Darcy, Bonny und Clyde, Claire und Jamie, Edward und Bella, Orpheus und Eurydike, Tristan und Isolde,… Jeder von Euch kennt sie. Romantisch, tragisch, rasant, leise, aufregend,… Liebe kann so vieles sein. Doch wo hat sie ihren Ursprung und wie entsteht sie?

Lange Zeit konnte sich niemand dieses Gefühl erklären. Heute haben Wissenschaftler jedoch schon ein paar Dinge über die Liebe herausgefunden, u.a. welche Hirnareale, Hormone und Neurotransmitter daran beteiligt sind, uns in den Himmel zu erheben und das Gefühl unendlicher Leichtigkeit zu verschaffen.

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Zunächst unterteilt sich die Liebe in zwei Phasen, die sogenannte „Honey-Moon-Phase“, oder auch klassisch die Phase des Verknallt seins und die“ Bindungsphase“, also die Phase, in der sich eine echte, tiefe Liebe entwickelt. Das Gefühl der Liebe macht tatsächlich süchtig, Forscher sagen, dass das Gehirn von Verliebten am ehesten mit dem von Kokainkonsumenten vergleichbar ist. Biochemiker haben herausgefunden, dass die Produktion von Neurotransmittern bei Verliebten sehr stark angeregt ist, um ein vielfaches stärker als im Normalzustand. Es gibt verschiedene Neurotransmitter, die in ihrer jeweiligen Kombination und Zusammensetzung für unsere Gefühle und Gedanken eine tragende Rolle spielen. Viele von Euch kennen sicher Dopamin als sogenanntes „Glückshormon“. Im Körper verliebter Personen haben die Chemiker vermehrt Dopamin, Noradrenalin und Phenethylamin nachgewiesen. Diese Transmitter sind den Amphetaminen ähnlich und versetzen den Körper in einen Erregungszustand.

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Das Herz klopft bis zum Hals, der Blutdruck steigt, heiße Schauer laufen einem über den Rücken und der Partner ist das einzige Objekt unserer (biochemischen) Begierde. Chemisch gesehen entsteht eine gewisse Abhängigkeit und man kann einfach an nichts anderes mehr denken, als den geliebten Menschen. Verrückt nach jemandem sein? Gar nicht so weit hergeholt, sondern durchaus treffend!

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Wenn wir uns dann nach einiger Zeit auch auf der körperlichen Ebene näher kommen, so werden weitere Prozesse in Gang gesetzt, die dann von der Verliebtheit in die Liebe führen können. Nach dem Sex schüttet der Körper Serotonin, Vasopressin und Endorphine aus, ähnlich den Opiaten, die zu dem Gefühl von Entspannung und Befriedigung führen und laut den Forschern auch das Bedürfnis nach Nähe und Bindung auslösen. Dopamin und Noradrenalin sind in ihrem Spiegel niedrig, also hat der Körper den gegenteiligen Zustand vom akuten Verliebt sein erreicht. Versuche haben ergeben, dass Vasopressin und Oxytocin für unsere sozialen Bindungen verantwortlich sind und Oxytocin ist sogar als „Kuschelnhormon“ bekannt.

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Nun wissen wir also, dass die Liebe und das Verliebt sein chemischen Prozessen geschuldet ist. Doch was bringt zwei Menschen überhaupt dazu, sich ineinander zu verlieben? Bestimmt die Chemie, wen wir lieben oder können wir selbst wählen, wem wir unser Herz schenken? Was meint ihr dazu? Glaubt ihr an die eine wahre Liebe?

Das Gewinnspiel

Wie viele „Miss You“ (Bilder) befinden sich insgesamt in den Beiträgen? Verrate uns am Ende der Blogtour ihre Anzahl in einer Mail an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Miss You

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Gewinnen könnt Ihr eines von insgesamt 5 Exemplaren von „Miss You“!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt Ihr Euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Die Tour auf einen Blick

03.10. –  Die Chemie der Liebe

http://www.die-fantastische-buecherwelt.de/

04.10. – Folgen einer Scheidung

http://www.facebook.com/

05.10. – Kate Eberlen

http://www.buchreisender.de/

06.10. – Das Asperger-Syndrom

http://www.tamysbuecherwelt.wordpress.com/

07.10. – Trauerbewältigung

http://www.derbuecherkessel.blogspot.de/

08.10. – Rezepte gegen das Vermissen

http://www.buechertraum.com/

09.10. –  The Rolling Stones

http://www.meinbuecherparadies.blogspot.de/

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