Calendar Girl von Franziska Hille

Autor(in): Franziska Hille
Titel: Calendar Girl
Dt. Erstausgabe: 01/2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 248
ASIN: B00AWJ8B7I
Preis: 4,99 €

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Caro – frisch getrennt, ständig pleite, jobbt als Fitnesstrainerin und
Erotikmodell. Drei Männer bringen Unruhe in ihr Leben: Fokko, ihr bester
Freund, Yoshi, ihr Ex und Philipp van Bergen, Inhaber einer
Werbeagentur.
Dann geschieht ein Mord und alle sind verdächtig. Caro
muss entscheiden, wem sie vertraut und wem nicht – auf dem Spiel steht
ihr Leben. 

Inhalt

Caro lebt
bei ihrem Fotografenfreund Fokko. Sie verdient ihr Geld mit diversen Nebenjobs,
hauptsächlich aber als Personaltrainierin. Bei einem dieser Jobs lernt sie
Philip kennen. Dieser ist reich, erfolgreich und sexy – die perfekte Mischung!
Leider stößt sie damit ihren besten Freund, der seit Jahren in sie verliebt
ist, vor den Kopf, woraufhin er sich durch den halben Kalender schläft, den er
derzeit für Philips Agentur fotografiert. Als Ersatz springt Caro für den Juli
ein, wodurch ein alter Bekannter auf sie aufmerksam wird. Kurz darauf beginnt
eine brutale Mordserie, deren Ziel einzig und allein Caro selbst ist…

Eigene
Meinung

„Calendar
Girl“ von Franziska Hille ist ein unterhaltsames E-Book für zwischendurch.
Der
Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann und schnell hat man eine
Verbindung zu den Charakteren hergestellt. Die Sätze sind weder zu lang, noch
zu kurz – der Text ist fließend und detailreich geschrieben.
Hille hat
ein Talent dafür, die Figuren direkt greifbar zu machen. Es reichten wenige
Seiten, um ein Gespür für diese zu kriegen und sie glaubhaft authentisch wirken
zu lassen. Gleichzeitig ließen sie alle nur so weit blicken, dass ein jeder von
ihnen als Täter in Frage käme.
Für mich
kam der Krimianteil der Geschichte ziemlich überraschend. Da ich den
Klappentext nicht gelesen hatte, ging ich dank des Covers und dem anfänglichen
Timbre der Erzählung von einem klassischen Erotik-/Schundroman aus. So jedoch
konnte ich endgültig gefesselt werden und natürlich wollte ich wissen, wer der
Täter ist. Schade ist nur, dass die wirklich spannenden Teile doch etwas zu
kurz kamen. Außerdem war das letzte Drittel zu klischeehaft und glatt. Die
Protagonistin ließ mich ob ihrer Blindheit diverse Male genervt den Kopf
schütteln, aber alles in allem bin ich doch positiv überrascht.

Fazit

Franziska
Hille bietet mit „Calendar Girl“ gute, kurzweilige Unterhaltung. Für mich ist
es definitiv die größte und positivste Überraschung des Monats und es hat
wirklich Spaß gemacht. Das Cover und die anfängliche Stimmung des Romans mögen
irreführend sein, dafür trifft es den Leser unvorbereitet und fesselnd. Eine
klare Leseempfehlung für entspannte Lesestunden zwischendurch. 4/5 Bücher!

 

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