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[BT: Der Klang der Erinnerung | Tag 1] Die Macht der Musik

Halli hallo! Auch heute starten wir mit einer neuen Tour und zwar zu „Der Klang der Erinnerung*“ von Anna Smaill aus dem Arctis Verlag. Ein ganz besonderes Buch, bei dem Musik eine sehr große Rolle spielt…

⇒⇒ ALLE STATIONEN AUF EINEN BLICK ⇐⇐

Die Macht der Musik

Im Grunde bin ich für dieses Thema nicht gerade die richtige Bloggerin, denn für Musik fehlt mir echt das Gespür. Zwar höre ich durchaus gerne Musik, kann jeden zweiten Song auswendig und voller Elan schief mitsingen, aber zu mehr fehlt mir schlicht die Leidenschaft. Bücher, in denen also viel von Musik und/oder Tanz die Rede ist, deren Hauptfiguren im Schlimmstfall sogar Musiker sind, kann ich in der Regel einfach nichts abgewinnen…

…ganz anders nun bei „Der Klang der Erinnerung*„, das selbst schon fast einem Lied gleicht. In dieser fiktiven Zukunft hält das Gedächtnis eines Menschen gerade mal einen Tag – Tabula rasa zum Frühstück, sozusagen. Dass die Welt (der Menschen) so nicht funktioniert, erklärt sich von selbst, deshalb behelfen sie sich mit Musik.

Ein Wanderarbeiter singt das Hin-und-Zurück seiner Tagesreise, die Kadenz seines Liedes endet an unserem Dorfplatz. […] Kaum jemand wagt sich weiter als eine Tagesreise von zu Hause und den dort verwahrten Erinnerungen fort. Schließlich könnte man die Melodie für den Rückweg vergessen. S. 12

Für alles gibt es ein Lied. Und alles ist von Musik durchdrungen. Der Tag beginnt mit Der Geschichte und endet mit dem Klingen. Gewaltige Melodien, die die Städte durchdringen und der Bevölkerung dabei helfen, sich zu erinnern und zu vergessen.

Die Geschichte beginnt. Freude durchzuckt mich, heftig und strahlend. Ich öffne meinen Geist und lasse die Musik und die Worte fließen. Der Rhythmus ist so vertraut wie das Atmen. Die Akkorde klar und voller Schönheit. S. 46

Das Klingen ist wie eine Faust. Es entspannt und öffnet sich. […] Das Klingen ist jedes Mal anders, und selbst nachdem ich es Tausende Male erlebt habe, könnte ich es nicht beschreiben. S. 25

Jeder geht anders mit dem Gedächtnisverlust um. Einige verlassen sich auf ihr Körpergedächtnis, viele verwenden Gegenstände, aber alle verlassen sich auf die Musik. Manche Melodien weisen ihnen den Weg, andere leiten sie durch den Tag. Die Marktschreier preisen ihre Waren mit Liedern an und Lieder sind es auch, die erklären, wie gewisse Dinge funktionieren.

Die Tonika, stabil, fest, als würde man kerzengerade auf festem Boden stehen und nach vorn schauen, das ist Norden. Der Quintenakkord ist der Moment ganz am Rand eines neuen Gleichgewichts, einen Fuß und einen Arm in der Luft, fast bereit, sich herumzuschwingen, hinauf zur neuen Tonleiter. Von Norden nach Osten. Und so weiter mit jeder Modulation. S. 54

Auch Simon folgt einem Lied, das ihn nach London führt. Doch einmal dort angekommen, ist das Lied und somit das Ziel seiner Reise auch schnell wieder vergessen. Zurück kann er nicht, soviel weiß er noch und selbst wenn er wollte, wüsste er den Weg nicht mehr. Wird es ihm gelingen, der Last des Vergessens zu trotzen?


Ich hoffe, Euch hat dieser kleine Einstieg gefallen. Morgen geht es dann bei Liza weiter, die Euch etwas über Die Stadt der Eliten erzählt. Das klingt sogar für mich spannend, also schaut unbedingt mal rein!

Das Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag | 352 Seiten | Preis: 22 € | Arctis Verlag | Amazon*

Nach dem Ende eines brutalen Bürgerkriegs ist London geteilt: Es gibt Slums und eine »Stadt der Eliten«. Durch tägliche Klangspiele wird den Bewohnern die Erinnerung daran, wie es einmal war, genommen. Die Vögel haben aufgehört zu singen und jeder neue Tag fühlt sich an wie der vorherige. Ein junger Mann namens Simon kommt in die Stadt und findet eine neue »Familie« – eine Bande, die hier im Untergrund lebt. Nach und nach gelingt es Simon, seine Erinnerungen wachzurufen, und Lucien, der blinde Anführer der Bande, spürt bald die Gefahr, die von Simons Vergangenheit ausgeht. Es beginnt ein Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit, um Gegenwart und Vergangenheit, um Leben und Tod.

Das Gewinnspiel

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Beantwortet dafür die folgende Frage:

Was bedeutet Euch Musik?

Für Eure Bewerbung habt Ihr einschließlich bis zum 17.09.2017 Zeit.

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22 Gedanken zu „[BT: Der Klang der Erinnerung | Tag 1] Die Macht der Musik

  1. Pingback: Was passiert, wenn es keine Erinnerungen mehr gibt und die Vögel nicht mehr singen.. »Den Klang der Erinnerung« von Anna Smaill

  2. Annett

    Die Musik ist für mich so elementar wie ein Buch. Würde es sie nicht geben, dann würde in meinen Augen etwas fehlen auf der Welt. Es gibt für alles ein perfektes Lied, egal ob Ereignis oder Gefühl. Das macht sie für mich unverzichtbar – auch wenn ich selbst hoffnungslos unmusikalisch bin…

    Gruß
    Annett

    Antworten
  3. InaVainohullu

    Liebe Rica,

    Welch ein fantastischer Auftakz der Tour, vielen Dank dafür. Ich hab schon drauf gelauert das es losgeht, denn das Buch steht auf der Wunschliste unter den Top 3.

    Musik ist für mich fast genau so wichtig wie Bücher. Ich kann nicht ohne,denn Musik hilft in allen Situationen, egal ob man gute Laune hat oder sich in einer depressiven Phase befindet, sie ist wie Medizin. Außerdem singe ich für mein Leben gern, zwar recht schlecht, aber wenn ichs tu dann hörts zum Glück keiner, haha.

    Liebe Grüße Ina

    Antworten
  4. Jenny Siebentaler

    Früher mal ganz viel da konnte ich nicht ohne,mittlerweile finde ich darin doch keine Ruhe mehr und Lese lieber Bücher!
    VLG Jenny

    Antworten
  5. Anna Radke

    Hallo Rica,

    vielen Dank für den tollen Beitrag 🙂

    Ohne Musik könnte ich nicht leben. Ich mache selber Musik (spiele Saxophon) und schalte dabei gerne ab und verliere mich in der Musik. Außerdem höre ich auch jeden Tag im Auto Radio 😉

    Liebe Grüße
    Anna

    Antworten
  6. Sabine Hamm Zichel

    Hallo
    Musik erfüllt die Stille und es gibt sie passend zu jeder Stimmung.
    Bei mir läuft fast 24 Stunden das Radio, sonst würde ich verrückt. Ich mag es nicht wenn es totenstill ist.

    LG Sabine

    Antworten
  7. Lena W.

    Hallihallo,
    Musik ist ein sehr wichtiger Teil in meinem Leben :-), Musik kann meine Stimmung sehr stark beeinflussen bzw. meine aktuelle Stimmung teils wunderbar widerspiegeln. Mir fällt vieles um einiges leichter, wenn ich dabei Musik höre.

    Antworten
  8. Daniela Schiebeck

    Sehr viel – ich liebe Musik – ob zur Entspannung oder einfach nur so, macht immer viel Laune.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    Antworten
  9. Bücherfarben

    Huhu,

    Musik bedeutet mir genau so viel wie das lesen selbst, nämlich eine ganze Menge. Wenn ich mal nicht lese, dann höre ich Musik oder ich verbinde die zwei Sachen. Daher bedeutet mir die Musik ebenfalls eine Flucht aus dem Alltag.

    Danke für diesen tollen Beitrag. <3

    Liebe Grüße,
    Benny

    Antworten
  10. DayDreaming

    Huhu:)

    Musik bedeutet mir alles… in meiner schwersten Zeit war sie da für mich und für andere ist es einfach unvorstellbar, wie man sein Herz so an Musik und deren Bands hängen kann. Aber Musik gibt der Seele und dem Herzen viel. Ich musiziere zwar nicht selbst, aber ich kann auch so genießen.

    Liebe Grüße,
    Lydia

    Antworten
  11. Doreen

    Vielen Dank für den tolle Beitrag.
    Musik spielt in meinen Leben eine wichtige Rolle. Zwar kann ich kein Instrument spielen aber ich höre sie gerne.Egal welche Emotion mich gerade beherrscht es gibt immer Lieder die dazu passen. Es ist manchmal wie mit den lesen. Beim Musik hören kann ich abschalten und alles vergessen.
    VG Doreen

    Antworten
  12. Lisa Ehrhardt

    Musik ist für mich ein wichtiger Bestandteil im Leben. Sie hilft mir beim Entspannen und Träumen. Mit manchen Songs verbinde ich Schöne Momente und kann in Erinnerungen schwelgen.

    Antworten
  13. SaBine K.

    Hallo,

    für mich ist Musik sehr wichtig und ich höre sie fast jeden Tag um zu entspannend oder gute Laune zu bekommen.

    LG
    SaBine

    Antworten
  14. Carina K.

    Hey!

    Musik befe mir irrsinnig viel. Sie bewirkt dass sachen leichter zu bewältigen sind, wirkt entspannend 🙂 ich selbst spiele auch ein Instrument. Musik verbindet 🙂

    Liebe grüße Carina

    Antworten
  15. Chantal BookWonderland

    Hey 🙂
    Ein wirklich toller Beitrag… Musik bedeutet sehr viel für mich. Ich habe früher getanzt, von Ballett bis Hip Hop alles und beim Tanzen fühle ich mich frei. Genau das gleiche Gefühl habe ich auch wenn ich Musik höre. Ich kann keine Musik hören, ohne nicht dabei mitzusingen, zu tanzen oder auch nur mit dem Fuß zu wippen.

    liebe Grüße
    Chantal

    Antworten
  16. Pingback: [Blogtour] Klang der Erinnerung: Erinnerungslücken | Liza's Bücherwelt

  17. Doreen Frick

    Musik beeinflusst ganz stark meine Gefühle. Durch Musik werde ich fröhlich, traurig und gerate ins Träumen.
    Vielen Dank für den tollen Beitrag.
    Liebe Grüße Doreen

    Antworten
  18. Mietze (Carina)

    Musik bedeutet für mich nicht mehr so viel wie früher. Früher musste ich immer und Überfall von Musik umgeben sein. Habe selbst gesungen und Instrumente gespielt. Jetzt reicht sie mir eigentlich als Untermahlung oder ab und an zum Abschalten, sie ist nicht mehr notwendig um mich wohlzufühlen.

    LG Carina

    Antworten
  19. Friedrichs Biggi

    Hallo,
    Musik gehört zu meinem Leben, genauso wie Esssen und Trinken. Ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen.
    Liebe Grüße
    Biggi

    Antworten
  20. Margareta Gebhardt

    Hallo ,

    Musik ist für mich wichtig und bedeutet mir sehr viel.
    Ich höre gern Musik mal was lautes , schnelles oder was zum Entspannen und
    langsames.

    Liebe Grüße Margareta (Stern44 )

    Antworten
  21. 94 Meli

    Huhu,
    Musik bedeutet für mich abzuschalten, aber auch wenn ich traurig bin das Gefühl zu bekommen verstanden zu werden, wenn ich traurige Musik höre.
    LG
    Meli

    Antworten

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