Rezension

Ambers magischer Augenblick von Crystal Cestari

Die Autorin: Crystal Cestari
Die Übersetzerin: Maren Illinger
Originaltitel: The Best Kind of Magic (Windy City Magic #1) *
Dt. Titel: Ambers magischer Augenblick *
Band: 1/2
Dt. Erstausgabe: 27.07.2017
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Genre: Jugendbuch | Urban Fantasy

Die siebzehnjährige Amber hat ein besonderes magisches Talent: Sie kann die wahre Liebe in den Augen ihres Gegenübers sehen! Sie braucht nur ein paar Sekunden, schon erkennt sie, wer füreinander bestimmt ist – und wer nicht. Deswegen weiß sie, dass sie sich auf gar keinen Fall in Charlie Blitzman verlieben darf. Charlie hat zwar wunderschöne waldgrüne Augen, aber lebt quasi in einer anderen Stratosphäre: viel zu gutaussehend! Vor allem aber: für eine Andere bestimmt. Doch warum grinst er sie immer so süß an? Nicht verlieben, Amber, nicht verlieben!!! Zu spät …

Meine Meinung

Ambers magischer Augenblick“ von Crystal Cestari liefert uns eine knackige, humorvolle Coming-of-Age-Geschichte mit dem gewissen Schuss Magie.

Amber mochte ich auf Anhieb. Mit ihrer sarkastischen Ader brachte sie mich gleich zum Lachen – und einen besseren Start in eine Geschichte kann ich mir gar nicht wünschen. Meine Leselust war dementsprechend schnell geweckt und im Nu war das Buch dann auch verschlungen.

„Habe ich das richtige Outfit für eine Monsterkneipe?“ […] „Definitiv bekömmlich“, erwidere ich. Er wird blass. „Wie bitte?“ „Das ist Dämonisch für >Du siehst gut aus<.“ S. 135/136

Dabei ist das ganz schön verwunderlich, immerhin bin ich dieses Jahr die Anti-Romantikerin schlechthin. Gott sei Dank, habe ich Ambers Ruf erhört, denn Crystal Cestari gelingt hier etwas, was, meines Erachtens nach, die wenigsten Jugendbuch-Autoren überhaupt erst versuchen: eine authentische, junge Liebe.

Als Liebesfinderin ist Amber mit dem Fluch geschlagen, Jedermanns große Liebe zu erkennen – nur nicht ihre eigene. So reichte bislang ein kurzer Blick in die Augen ihres Schwarms, um bei ihr jedes Gefühl im Keim zu ersticken. Wozu sich überhaupt die Mühe machen, wenn man bei jedem Blickwechsel die Partnerin fürs Leben seines Freundes vor Augen hat und eben nicht sich selbst sieht. Typisch Jugendbuch erzählt „Ambers magischer Augenblick“ aber eben nicht nur eine spritzige Teenie-Romanze im Urban Fantasy Gewand, sondern eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich sehr glaubwürdig präsentiert. So hat Amber zwar ihr persönlich magisches Dilemma, aber eben auch ganz alltägliche Probleme, wie man das eben so kennt: so zweifelt sie daran, ob sie den Ansprüchen ihrer Mutter gerecht wird und muss sich in der Schule so einiges gefallen lassen.

„Mom, sei doch nicht so speziezistisch! Nur weil jemand Schuppen hat, ist er noch lange nicht zwielichtig!“ S. 132

Fazit

Alles in allem ist „Ambers magischer Augenblick“ von Crystal Cestari ein richtiges Wohlfühlbuch. Es liest sich schnell, wärmt die Seele und wird auch einen Stein zum Schmunzeln bringen können. Die Geschichte beinhaltet sympathische Charaktere, ein magisches Abenteuer und eine unschuldige erste Liebe. Mit ein paar weisen, abschließenden Worten, die ich hier natürlich nicht verraten werden. Absolute Leseempfehlung: 5/5 Bücher!

Die Autorin

© Mark Black

© Mark Black

Crystal Cestari lebt mit ihrer Tochter in der Nähe von Chicago. Sie hat einen Master in Kommunikationswissenschaften und schreibt alle ihre Geschichten per Hand.

Die Reihe

Windy City Magic Dilogie

  1. Ambers magischer Augenblick | The Best Kind of Magic (Windy City Magic #1) → FISCHER Taschenbuch, Jul. 2017
  2. –  –  – | The Sweetest Kind of Fate (Windy City Magic #2)


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