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[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #8] Interview mit E. Snyder

Türchen 3Hallo, meine Lieben!

Na, seid Ihr schon in Weihnachtsstimmung? Nein? Dann habe ich heute genau das Richtige für Euch 😉

Hinter Türchen Nummer 8 versteckt sich eine wundervolle Autorin, die mich fast seit Beginn meiner Bloggerkarriere begleitet: E. Snyder. Sie hat bisher zwar für meinen Geschmack viel zu wenige, dafür tolle Bücher geschrieben und bezaubert mich immer wieder mit ihrer Katzenbande, die ich nur allzu gerne mal knuddeln würde. Auch sie durfte ich bereits einmal interviewen (klick), aber heute ist das doch noch einmal etwas anderes…aber lest selbst:

Im Gespräch mit E. Snyder

Das Weihnachtsspecial

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du? Was schreibst Du? Und ganz wichtig: wie stehst Du zu Weihnachten? Bist Du bereits im Weihnachtsfieber oder bist Du eher der Typ Grinch?

autorenfoto

© E. Snyder

Ich bin E. Snyder, 42 Jahre alt und schreibe Bücher. Auf ein bestimmtes Genre bin ich nicht festgelegt. Ich schreibe, was von innen nach außen drängt. Wichtig ist, dass ich eine zündende Idee habe, die sich zu einer packenden Story formen lässt. Bisher habe ich eine Reihe im Genre Urbanfantasy verfasst („Die Chroniken der Seelenträger“) und einen humoristischen Katzenroman („Katzenalarm – Vier Musketiere auf Freierspfoten“). Weihnachten ist das einzige Familienfest, das in meiner Familie traditionell gefeiert wird. Im Erwachsenenalter hat es zwar etwas an Zauber verloren, weil es viel mit Organisation und Terminstress zu tun hat, aber die Vorweihnachtszeit hat für mich etwas sehr Romantisches. Vielleicht liegt es an all den strahlenden Lichtern und dem ganzen Schmuck überall. Jedenfalls bin ich die Zeit über sehr sensibel und muss mir Unmengen an Liebesfilmen und Familiendramen reinziehen, die mich den Rest des Jahres völlig kalt lassen.


Wann geht es für Dich los und was gehört alles zu Deinem perfekten Weihnachtsfest?

Was wirklich jedes Jahr gleich ist, ist das Weihnachtstreffen bei meiner Mutter. Am 24.12. wird dort ein wahres Festmahl verputzt, viel geredet, gelacht und Spiele gespielt. Alles andere variiert. Mal packt es mich Wochen vor den Feiertagen, ich schmücke die Wohnung und backe tonnenweise Plätzchen. Dann wieder gibt es Jahre, da warte ich vergeblich auf die passende Weihnachtsstimmung. Dann gibt es keine Deko und kein Gebäck, aber ein Grinch bin ich nie. Ich habe wunderschöne Kindheitserinnerungen an Weihnachten und bin sehr dankbar für dieses Fest.


Lieblingsfilm? Lieblingslied? Lieblingsbuch? Lieblingsgebäck?

Es gibt 3 Filme, die ich immer schaue, wenn ich in Weihnachtsstimmung bin oder hineinkommen will. An erster Stelle steht „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“, in der „A Christmas Carol“ von Charles Dickens mit Michael Caine und den Muppets verfilmt wurde. Ich liebe „A Christmas Carol“ und finde es in dieser Verfilmung besonders zauberhaft umgesetzt. Außerdem liebe ich die Musik darin. Film 2 ist „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ich habe ihn schon als Kind geliebt, und als er sich zum typischen Weihnachtsfilm entwickelte, lief er auch bei uns immer zu dieser Zeit. Die Musik ist natürlich der Knaller. Die Schneelandschaft – ich liebe Schnee – durch die das Aschenbrödel reitet … einfach herrlich. Ich habe die DVD davon, schaue ihn aber auch fast jedes Mal, wenn er im Fernsehen läuft. Gefühlt quasi mehrmals am Tag zur Weihnachtszeit. Er gehört eindeutig zu meinen Kindheitserinnerungen. Film 3 ist ein Schwarz-Weiß-Schinken aus dem Jahr 1946 mit James Stewart: „Ist das Leben nicht schön?“ Ihn habe ich vor etwas zwanzig Jahren zur Weihnachtszeit gesehen und fand ihn so rührend und schön weihnachtlich, dass ich ihn jedes Jahr zu der Zeit schauen muss. Und ich weine jedes Mal.
Ich bekomme in der Weihnachtszeit aber auch besonders Lust die Herr-der-Ringe Trilogie oder die Harry-Potter Filme zu schauen. Auch wenn sie keine klassischen Weihnachtsfilme sind.

Was die Musik betrifft, so höre ich tatsächlich am Liebsten die Sammelalben mit den Weihnachtsklassikern wie z. B. ‚Last Christmas‘ von Wham. Aber ich mag auch sehr gern Kirchenlieder und besitze einige CDs mit Chören, die solche singen.

Ein Lieblingsbuch zu Weihnachten habe ich nicht, aber ich liebe in der Zeit Bücher, in denen es schneit und es viel Schnee gibt. Ich liebe Schnee und Schneelandschaften, auch in meiner Vorstellung.

Meine Lieblingsweihnachtsplätzchen sind übrigens Nusshäufchen. Da kann ich ganz schlecht nein sagen. Ich mag aber auch sehr gern Lebkuchen.

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© E. Snyder


Hast Du schon einmal mit einem Geschenk völlig daneben gelegen?

Ich glaube nicht. Innerhalb der Familie schenken wir uns schon seit Jahren nichts mehr. Ich mag den Geschenkestress überhaupt nicht. Ich mache gern praktische Geschenke, erkundige mich vorher, was derjenige brauchen könnte. Ich liebe es auch, Gutscheine zu verschenken. Aber das klassische Bescherungsritual findet bei uns am Heiligen Abend nicht mehr statt. Nur meine Patenkinder bekommen noch Geschenke. Falsch liegen kann man da nie, sofern man sich an die nahezu endlose Wunschliste hält. Und das tue ich!


Was war Dein schönstes/schlimmstes Weihnachtsgeschenk?

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© E. Snyder

In meiner Kindheit gab es nur schöne Weihnachtsgeschenke. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals enttäuscht gewesen wäre oder mich nicht gefreut hätte. Besonders gefreut habe ich mich mit sieben Jahren über meinen Plüschpandabär, der heute noch neben mir im Bett liegt. Er war und bleibt mein bester Kumpel. Damit hatte meine Mutter sich selbst übertroffen.


Besorgst Du Geschenke schon früh genug oder bist Du ein Last-Minute-Käufer?

Ich weiß, es ist unromantisch und unpopulär, aber ich besorge gar keine Weihnachtsgeschenke. Wenn ich etwas an die Familie verschenke, ist das meist etwas Selbstgebasteltes. Etwas Dekoratives oder etwas zur Erinnerung. Die Geschenke für meine Patenkinder bestelle ich online oder bastle ihnen etwas, worin ich den Gutschein dafür schön drapieren kann. Sie kommen jetzt in das Alter, in dem sie lieber Gutscheine oder Geld als Geschenke bekommen.


Was ist für Dich das Wichtigste an Weihnachten?

Am 24. Dezember frei- oder Frühdienst zu bekommen, damit ich am Abend mit meinen Schwestern bei meiner Mutter sein kann. Das ist wirklich der einzige Abend im Jahr, der mir wichtig ist.


Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wie würdest Du Weihnachten verbringen?

Genauso wie ich es jetzt tue. Aber vielleicht würde ich meine Lieben in eine Hütte in den Bergen verfrachten, damit es endlich mal wieder weiße Weihnachten gibt. Schnee zu Weihnachten ist für uns alle das Schönste.


Hast Du selbst bereits eine Weihnachtsgeschichte geschrieben?

Das erste ‚Buch‘, das ich geschrieben habe, also eine ganze Geschichte mit Anfang und Ende, war tatsächlich eine Weihnachtsgeschichte! Ich war damals elf Jahr alt, habe sie in einem DinA 4 Schulheft verfasst und meiner Mutter zu Weihachten geschenkt. Dabei ging es um ein kleines Mädchen, das sehnsüchtig auf den ersten Schnee wartet.

Seit Jahren habe ich eine Fortsetzung zu „Katzenalarm“ im Kopf, die in einer Weihnachtsgeschichte endet. Leider kann mich nicht durchringen sie zu Ende zu bringen, da sie für mein Empfinden perfekt sein müsste. Und es gibt keine perfekten Bücher in meiner Welt.


Last but not least: Erzähl uns eine Weihnachtsanekdote – ob sie Dir oder Deinen Figuren passiert ist, liegt ganz bei Dir 😉

Oh je, ich stelle gerade fest, dass mein Weihnachtsleben total langweilig ist….


Also, DAS kann ich mir bei Dir und Deiner Bärenbande nun wirklich nicht vorstellen 😉 Deshalb hoffe ich jetzt einfach, dass Du irgendwann diese weihnachtliche Katzenalarm-Fortsetzung schreiben wirst. Danke, dass Du Dir die Zeit hierfür genommen hast – es ist so schön, dass wir endlich unseren Kontakt aufgefrischt haben!

Wollt Ihr mehr über E. Snyder erfahren?

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Mein erstes Interview mit der Autorin

Die Bücher auf einen Blick

Das Gewinnspiel

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© E. Snyder

Dank der freundlichen Unterstützung der Autorin habt Ihr nun die Möglichkeit, sowohl den ersten als auch den zweiten Band (signiert!) ihrer „Chroniken der Seelenträger“ zu gewinnen.

Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst Ihr mir nur einen netten Kommentar hinterlassen und mir verraten, welcher Euer liebster Weihnachtsfilm ist.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 15.12.2016

Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur volljährig (oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) und mit Wohnsitz in Deutschland gestattet. Am 16.12.2016 erfolgt die Bekanntgabe des durch Losverfahren ermittelten Gewinners in diesem Beitrag. Jeder Teilnehmer stimmt der öffentlichen Bekanntgabe seines Namens zu – sollte darüber hinaus eine Kontaktaufnahme via E-Mail erfolgen, bitte diese im Kommentar ebenfalls hinterlassen.

8 Gedanken zu „[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #8] Interview mit E. Snyder

  1. Tina Killermann

    Guten Morgen,

    Ein toller Beitrag und schön auch mal neue Autoren kennenzulernen. 🙂 Ich bin schon richtig gespannt auf die zwei Bücher, vielleicht hab ich ja hier Glück.

    Also mein Lieblingsfilm ist und bleibt Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. *.* Den sehe ich mir jedes Jahr aufs neue an. Ist ein Muss! 😀

    Liebe Grüße
    Tina

    Antworten
  2. Martina Suhr

    Huhu Ricarda,
    toller Beitrag wieder und mein liebster Weihnachtsfilm ist, neben der Santa Claus-Reihe von Tim Allen, Die Geister die ich rief mit Bill Murray. Ich liebe diesen Film, denn er weckt seit Jahren, ähnlich wie Last Christmas von Wham, Weihnachtsgefühle.

    Liebe Grüße
    Martina Suhr

    Antworten
  3. Tanja

    Hallo,

    die Autorin kannte ich noch gar nicht. Ihre Bücher hören sich aber interessant an.

    Weihnachtliche Klassiker sind bei uns „drei Haselnüsse für Aschenprödel“ und Santa Clause von 1985 mit Dudley Moore sowie Schöne Bescherung aus meiner Kindheit.

    Mein Mann liebt „Ist das Leben nicht schön“.

    Hüpf noch schnell in den Lostopf vielleicht klappt es ja

    Liebe Güßre

    Antworten
  4. Tanja Hammerschmidt

    Ich bin begeistert <3 Hüpfe gerne in den Lostopf und hoffe die Glücksfee findet mich. Ich würde mich sehr darüber freuen wenn ich gewinne. Und vielen Dank für diese wunderbare Verlosung. Mein liebster Weihnachtsfilm ist *schöne bescherung* und ja meine Daumen sind gedrückt 🙂
    lg junibrummer@gmx.de

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  5. @Hannacu

    Mein Favorit ist „Ein Hund namens Weihnachten“. Eine sehr anrührende, aber auch wirklich schöne Geschichte. Lohnt sich für kleine und große Filmfans.

    Ich wünsche einen schönen Adventssonntag!

    Antworten

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