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[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #15] Interview mit Anna Schneider

Türchen 15Ho ho ho…heute öffnet sich bereits das 15. Türchen. Wie doch die Zeit vergeht!

Dahinter versteckt sich Anna Schneider, eine talentierte Autorin, deren Karriere ich seit ihrem märchenhaften Debüt „Blut ist im Schuh“ verfolge. Nun habt auch Ihr die Chance, Anna etwas besser kennenzulernen und eines ihrer neuesten Bücher zu gewinnen!

 Im Gespräch mit Anna Schneider

Das Weihnachtsspecial

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du? Was schreibst Du? Und ganz wichtig: wie stehst Du zu Weihnachten? Bist Du bereits im Weihnachtsfieber oder bist Du eher der Typ Grinch?

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©Thienemann Verlag

Auch wenn es gruselig klingt: Mich gibt es doppelt – damit mache ich meinem Sternzeichen alle Ehre. Als „Anna Schneider“ schreibe ich Jugendbücher und Kurzgeschichten und von „Anna Martens“ gibt es Krimis und Psychothriller. Geht es in meinen Krimis mitunter heftig zu, bin ich im wahren Leben ziemlich zart besaitet und liiiiebe Weihnachten. Schon in meiner Jugend war diese Zeit des Jahres etwas ganz besonderes, denn am Heiligen Abend blieb die Kneipe meiner Oma geschlossen. Noch immer lösen Düfte und ein bestimmter Geschmack aus diesen Tagen ein absolutes Wohlgefühl bei mir aus. In meiner eigenen kleinen Familie pflegen wir nun unsere eigenen festen Rituale und genießen diese Zeit sehr, in der wir uns völlig auf uns zurückziehen.


Wann geht es für Dich los und was gehört alles zu Deinem perfekten Weihnachtsfest?

Die gesamte Weihnachtszeit ist für mich wichtig. Am ersten Adventswochenende wird geschmückt und wir besuchen unsere Lieblingsweihnachtsmärkte. Am zweiten Adventswochenende besuchen wir meist einen weiteren Markt und backen Plätzchen. Für das dritte Adventswochenende steht Karten schreiben auf dem Plan und wir verpacken unsere Geschenke. Und am vierten genießen wir einfach die Zeit: Wir lesen, spielen, reden und kochen unsere Lieblingsgerichte.


Lieblingsfilm? Lieblingslied? Lieblingsbuch? Lieblingsgebäck?

Drei Nüsse für Aschenbrödel.

The Power of Love – Frankie goes to Hollywood.

„Dr. Brumm feiert Weihnachten“ von Daniel Napp und „Der kleine Igel und die rote Mütze“ von M. Christina Butler und Tina MacNaughton

Vanillekipferl


Hast Du schon einmal mit einem Geschenk völlig daneben gelegen?

Bisher nicht. Zum Glück. Oder meine Freunde trauen sich nicht, mir einen Fehlgriff zu verraten. Da ich noch lieber schenke als beschenkt zu werden, könnte das durchaus sein. Denn wenn sie dann meine leuchtenden Augen sehen … Wer weiß 😉


Was war Dein schönstes/schlimmstes Weihnachtsgeschenk?

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war definitiv meine erste Langspielplatte von den Bay City Rollers, meiner Lieblingsgruppe als ich zehn Jahre alt war. Sie war heiß ersehnt und ich habe sie danach mindestens zwei Monate durchgehend gehört.


Besorgst Du Geschenke schon früh genug oder bist Du ein Last-Minute-Käufer?

Früh. Die ersten oft schon im Juni, definitiv habe ich aber schon vor Dezember alles zusammen. Aber nur, damit ich die Weihnachtszeit in vollem Umfang genießen kann und nicht durch die Geschäfte hetzen muss.


Was ist für Dich das Wichtigste an Weihnachten?

Zeit. Und meine Familie.


Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wie würdest Du Weihnachten verbringen?

Genauso wie jedes Jahr: Daheim mit meiner Familie. Dort ist es für mich einfach perfekt!


Hast Du selbst bereits eine Weihnachtsgeschichte geschrieben?

Nein. Bisher nicht. Aber das kann ja noch kommen.


Last but not least: Erzähl uns eine Weihnachtsanekdote – ob sie Dir oder Deinen Figuren passiert ist, liegt ganz bei Dir 😉

Vor einigen Jahren durften wir einen Tag vor Heiligabend in unsere Doppelhaushälfte einziehen – was wegen der Insolvenz des Bauträgers bis dahin utopisch schien. Am frühen Nachmittag hatten wir mit vereinten Kräften doch alle Kartons eingeräumt und waren mit allem fertig. Als wir es uns gerade auf der Couch gemütlich machten, fiel wie von Geisterhand unser Weihnachtsbaum um. Der Ständer war in der Mitte entzwei gebrochen, das Wasser ergoss sich über das nagelneue Parkett, nur drei Kugeln hatten den Sturz überlebt. Frustriert warf mein Mann den Baum in den Garten, der zu dieser Zeit noch das reinste Schlammfeld war. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt. Ich schickte meinen Mann mit unserem ersten Sohn, der noch ein Baby war, spazieren und beseitigte das Chaos.

Doch so konnte der Tag nicht zu Ende gehen. Schnell suchte ich eine Bodenvase, schnitt ein paar Zweige von unserem Baum ab, hängte die verbliebenen Kugeln daran, zog eine kurze Lichterkette darüber – und breitete die Geschenke darunter aus. So hatten wir am Ende doch den perfekten Weihnachtsabend und mittlerweile lachen wir herzlich über diese Geschichte.

advent

©Anna Schneider


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Die Bücher auf einen Blick

Das Gewinnspiel

Dank der freundlichen Unterstützung der Autorin habt Ihr nun die Möglichkeit, eine signierte Ausgabe von „Engelsschmerz“ zu gewinnen.

Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst Ihr mir nur einen netten Kommentar hinterlassen und mir verraten, was für Euch der schlimmste Albtraum an Weihnachten wäre.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 22.12.2016

Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur volljährig (oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) und mit Wohnsitz in Deutschland gestattet. Am 18.12.2016 erfolgt die Bekanntgabe des durch Losverfahren ermittelten Gewinners in dem Beitrag zum vierten Advent. Jeder Teilnehmer stimmt der öffentlichen Bekanntgabe seines Namens zu – sollte darüber hinaus eine Kontaktaufnahme via E-Mail erfolgen, bitte diese im Kommentar ebenfalls hinterlassen.

5 Gedanken zu „[Adventskalender der Blogger-AG | Türchen #15] Interview mit Anna Schneider

  1. Martina Suhr

    Hallo liebe Ricarda,
    Der schlimmste Alptraum an Weihnachten wäre, wenn das Essen anbrennt, die Gäste nicht auftauchen und alle Geschenke weg wären. Wenn einfach alles, was man liebevoll geplant hat, schief läuft.
    Tolles Buch. Versuche gern mein Glück.
    Liebe Grüße
    Martina Suhr

    Antworten
  2. Tiffi2000

    Hallo,

    danke für den tollen Beitrag! Das schlimmste an Weihnachten wäre für mich, wenn jemanden aus meiner Familie etwas zustoßen würde…

    LG

    Antworten
  3. Beate

    Hallo liebe Rica,
    ich habe zwar keinen Wohnsitz in Deutschland, aber für die Zusendung eines eventuellen Gewinnes hätte ich eine Adresse in Deutschland. Zählt das auch?
    Mein Opa ist vor vielen Jahren an Weihnachtsessen im Kreise der Familie nach dem Essen vom Stuhl gekippt. Für ihn war das sicher ein sehr schöner Tod. Für die Familie war es wirklich ein Alptraum.
    LG Beate

    Antworten
  4. Katja

    Hallo und vielen Dank für diese schöne Verlosung! Sehr gerne versuche ich für dieses tolle Buch mein Glück!

    Den schlimmsten Albtraum zu Weihnachten habe ich fast schon einmal erlebt. Unser Kühlschrank ist einen Tag vor Weihnachten plötzlich ausgegangen. Das war absoluter Horror, hatten aber Glück im Unglück. Denn nach einiger Zeit ging der Kühlschrank plötzlich wieder. Generell wäre mein absoluter Horror zu Weihnachten also der Ausfall irgend eines technischen Geräts, das man unbedingt braucht, z. B. Backofen, Kühlschrank, Heizung oder Geschirrspüler.

    Viele liebe Grüße und weiterhin eine schöne Adventszeit
    Katja

    Antworten

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